Sonderausschreibung: Postkarten aus queeren Welten

An unserer 10. Ausgabe wird gerade fleißig im Lektorat gearbeitet, während ihr das Cover schon im Ach Je-Shop bewundern könnt. Auch diesmal wollen wir die Kurzgeschichten und Essays wieder durch ein neues Format bereichern. Und passend zur Jubiläums-Ausgabe geht es diesmal um Grüße aus phantastischen Gefilden. Wir suchen …

Postkarten aus queeren Welten

Schickt uns eine Postkarte mit Grüßen aus queeren, feministischen, phantastischen Welten! Wir wollen uns diesmal vom am PC gesetzten Text lösen und ermutigen euch, handschriftlich kreativ zu werden. Dazu suchen wir handgeschriebene Kurztexte im Format von maximal 10 x 14 cm, die sich in Form und Stil an einer Postkarte orientieren.

Erdenkt und erträumt euch eine queer-phantastische Welt und schickt uns einen Gruß von dort. Was habt ihr bei eurem Aufenthalt dort erlebt? Wen habt ihr kennengerlernt? Warum fühlt ihr euch dort wohl? Vielleicht wollt ihr klassisch das Wetter und das Essen beschreiben, vielleicht gibt es dort auch gerade Konflikte, von denen ihr in aller Kürze berichten wollt. Alles ist möglich – solange es auf eine Postkarte passt!

Bringt auf der Karte auch das unter, was ihr als kurze Info über euch veröffentlicht sehen wollt, also z. B. einen Satz zu euch und Angaben, wo man mehr zu euch finden kann (Social Media, Website, usw.).

Ein Hinweis: Fanfiction ist toll, darf aber nicht kommerziell veröffentlicht werden. Wir können also leider keine Grüße aus Welten annehmen, deren Urheberrechte bei anderen Autor*innen liegen.

Muss es handschriftlich sein? Wir finden Handschriftliches, Lettering Art usw. super und wollen dem in der Ausgabe gerne Raum geben – daher der Fokus auf Handgeschriebenes. Es ist natürlich auch möglich, eine Postkarte direkt am PC zu erstellen und die Postkartenoptik mit einem Font umzusetzen. Leider gibt es auch bei Fonts viele Beschränkungen der kommerziellen Nutzung, falls ihr das also tut, prüft bitte, ob dies mit dem Font eurer Wahl möglich ist und teilt uns mit, welchen ihr benutzt habt, damit wir da auch noch mal ein Auge drauf haben können.

Die wichtigen Fakten:

  • Wir suchen postkartengroße Grüße, das heißt: Im Format maximal 10 x 14 cm.
  • Die Einsendungen müssen in guter Qualität und in Graustufen oder schwarz-weiß eingescannt sein.
  • Schickt uns eure Einsendungen als .pdf oder .jpg mit mindestens 300 dpi.
  • Falls ihr nicht die Möglichkeit zum Einscannen habt, könnt ihr die Postkarte an den Verlag schicken: Amrûn Verlag, Jürgen Eglseer, Eichenweg 1a, 83278 Traunstein
  • Das Thema „Postkarten aus queeren Welten“ sollte in einem phantastischen Kontext umgesetzt werden.
  • Der Text darf noch nicht woanders veröffentlicht sein.
  • Texte mit Bezüge auf existierende urheberrechtlich geschützte Settings können wir leider nicht abdrucken.
  • Bringt auf der Postkarte auch eine kurze Info zu euch unter. Inhaltshinweise, wenn nötig, führen wir auf einer gesonderten Seite auf.
  • Bitte nur eine Postkarte pro Person einreichen.
  • Für veröffentliche Texte erhalten die Autor*innen ein Belegeexemplar der 10. Ausgabe.
  • Bitte schickt eure Postkarten an einreichungen@queerwelten.de
  • Der Einsendeschluss ist der 28.02.2022.

Es gilt wieder: Wir können leider für solche ganz kurzen Formate, von denen mehrere ins Heft kommen sollen, kein Honorar zahlen, da sonst die Kosten für die Ausgabe unser Budget bei Weitem übersteigen würden. Wir bedauern das, aber wir sind eine winzige Nischenpublikation bei einem Indie-Verlag, sodass unser Budget sehr begrenzt ist. Ihr erhaltet aber ein Belegexemplar, wenn euer Text veröffentlicht wird.

Wir sind gespannt, ob ihr gerne zu Stift und Papier greift und freuen uns schon sehr auf eure Postkarten!

Euer Queer*Welten-Team

Kurz notiert: BuCon, Rezensionen und mehr

Ausgabe 9 ist frisch gedruckt beim Verlag eingetroffen und geht bald an alle Vorbestellenden und Abonennt*innen. Und es gibt noch einige weitere Neuigkeiten, die wir hier kurz zusammengefasst haben.

BuCon 2022

Der BuCon ist gewissermaßen der Phantastik-Ableger der Frankfurter Buchmesse und findet dieses Jahr am 22.10.2022 wieder vor Ort in Dreieich statt. Ihr könnt dort nicht nur am Stand von Amrûn/Ach Je die druckfrische Ausgabe 9 der Queer*Welten kaufen, sondern auch im Verlagspanel um 13:00 Uhr erfahren, was es alles Neues gibt. Judith und Heike aus der Redaktion sind auch dabei und beantworten gern Fragen zu Queer*Welten. Judith liest außerdem gemeinsam mit Christian Vogt und James Sullivan um 12:00 Uhr aus „Schildmaid“ und den „Chroniken von Beskadur“ und um 16:00 Uhr aus dem frisch erschienenen Roman „Laylayland“. Auch sonst hat der BuCon viele spannende Panels und Lesungen, die ihr im Programm findet.

Rezensionen und Interviews

Wir freuen uns immer sehr über Rezensionen und Besprechungen von Queer*Welten! Zu Ausgabe 8 verlinken wir beispielhaft zwei davon, die sich netterweise sehr im Detail mit dem Heft beschäftigt haben: Ralf Schneider bespricht ausführlich das neue Konzept inkl. der Mikro-Fiktionen und geht auch im Detail auf den Essay von Christian Vogt ein. Ähnlich wie Rezensentin Yvonne Tunnat, die Ausgabe 8 ebenfalls eine lange Rezension gewidmet hat und dort ebenfalls viel zum Essay zu sagen, aber auch zu den anderen Texten zahlreiche interessante Gedanken hat.

Natürlich gab es auch noch weitere Rezensionen, auf Amazon, Instagram, Rezensionsblogs und auf Lovelybooks – vielen Dank für alle davon!

Außerdem durften wir in den vergangenen Wochen und Monaten gleich dreimal Interviewfragen beantworten und über Queer*Welten sprechen, was uns ebenfalls sehr gefreut hat. Zum einen wurde unserer Magazin auf dem Online-Portal Queer.de portraitiert – eine große Ehre für uns! Judith und Heike waren außerdem bei den Thüringer Tolkien-Tagen bei einer Online-Veranstaltung des Projekt Myra dabei. Das Video zum Thema Progressive Phantastik könnt ihr auf YouTube anschauen – der Queer*Welten-Teil beginnt ab 01.55.40. Und schließlich hat uns Yvonne Tunnat noch alle drei in ihren Podcast Literatunnat eingeladen, wo wir eine Stunde lang über unsere Arbeit als Redaktion geplaudert haben. Vielen Dank für die Einladung und das schöne Gespräch.

Ausgabe 9

Ausgabe 9 steht, wie gesagt, in den Startlöchern. Ihr findet hier auf der Seite schon einmal die Quellenangaben und weiterführenden Links zum Essay von Alessandra Reß, die ihr so etwas bequemer anklicken könnt.

Wir sind schon gespannt, wie euch unsere Themenausgabe gefällt und hoffen auch für Ausgabe 9 auf viel Austausch, Rezensionen und natürlich Lesevergnügen eurerseits.

Eure Queer*Welten-Redaktion

Ankündigung Ausgabe 9

Ausgabe 9 von Queer*Welten erscheint im Oktober 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 9.

Das Cover der 9. Ausgabe stammt von C. F. Srebalus.

Unsere neunte Ausgabe, die euch hoffentlich ein wenig den Herbst und Winter verschönern kann, befindet sich im Layout und wird bald fertig sein. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was euch im Heft erwartet.

Wir haben diesmal fünf Kurzgeschichten, einen Essay und 12 Mini-Fiktionen zum Thema Queer Merfolk für euch, und natürlich gibt es auch wie immer den Queertalsbericht mit Veranstaltungshinweisen und Buchtipps.

Im Einzelnen:

Auf See geblieben von Kaj Iden ist queeres Seeleutsgarn um eine Seefahrerin, die auch nach ihrem Tod noch über und unter den Wassern segelt und über ihr weiteres Schicksal entscheiden muss.

In der Urban-Fantasy-Story toxArt von June Is geht es um magische Kunst, Meer(jung)frauen und eine Ermittlerin, die versuchen muss, ein gefährliches Gemälde zu enträtseln.

Von Gerit Virginia Ariel Gerlach stammt Vom Kinderkriegen, eine Briefgeschichte aus Sicht eines Wesens aus einer anderen Welt, das uns Menschen mit unseren seltsamen Gepflogenheiten wissenschaftlich betrachtet und dabei selbst große Veränderungen durchlebt.

Schwache Anziehung von Helen Faust ist eine Science-Fiction-Geschichte auf einer Orbit-Zollstation, in der es um Freundschaft, Körperlichkeiten und die Frage nach dem Preis des eigenen Auskommens geht.

Mit Raya‘sii: Die Legende von Raya von Jeannie Marschall endet die Ausgabe mit einer Fantasy-Geschichte über seefahrende Völker und unwahrscheinliche Bündnisse.

Unser Essay der 9. Ausgabe stammt von Alessandra Reß und beleuchtet unter dem Titel Von Mythpunk bis amazofuturismo verschiedene Movements und Mikrogenres, die die Phantastik bereichern.

Außerdem beinhaltet das Heft zwölf Mini-Texte mit – passend zur Ausgabe – genau neun Sätzen, die wir zum Thema Queer Merfolk ausgewählt haben. Sie stammen von Jonathan Krupitza, Jeannie Marschall, Frank Reiss, kvmw, Anna Zabini, Laura May Strange, Liane Raposa, Emma Hogner, T. B. Persson, Lünn, Chris Balz und Jassi Etter.

Ihr könnt Ausgabe 9 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook folgt später.

Der Preis liegt bei € 9,99 Für das Heft und € 3,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 10 aufwärts.

Sonderausschreibung: 9 Sätze für Ausgabe 9

Unsere 8. Ausgabe ist vor Kurzem erschienen, und damit auch unser erstes Heft im neuen, dickeren Format und mit unserem ersten Mikrofiktion-Experiment: Den 100-Wort-Texten zum Thema Aufgeregt marginalisiert. Die ersten Rückmeldungen zur Ausgabe sind sehr positiv, was diese kurzen Texte angeht, und wir haben auch viel Lust auf weitere Kurz-Formate. Und deshalb geht die Sonderausschreibung heute in die zweite Runde. Wir suchen …

Queer Merfolk – in 9 Sätzen

Ausgabe 9, das können wir an dieser Stelle schon einmal verraten, wird viele Texte enthalten, die sich um Themen wie Wasser, Schiffe, (Raum-)Häfen und dergleichen drehen. Wir haben dazu ein passendes Cover gestalten lassen und wollen mit den Mikrofiktion-Texten das Thema weiter vertiefen. Dabei sind uns gleich Meerjungfrauen (oder auf englisch: Mermaids) eingefallen – allein der Name sagt ja eigentlich schon alles, und wir kennen alle die zahlreichen Illustrationen von dünnen, normschönen, weißen Nixen mit Muschelschalen vor der perfekten Oberweite. Ein weiteres Thema, von dem wir finden: Eine Portion Queerness und Progressivität täte hier gut!

Deshalb suchen wir 9 Sätze für Ausgabe 9 unter dem Motto Queer Merfolk!

Was beschäftigt queere, nicht-binäre, gender-nonconforming, disabled oder trans Meerwesen? Welche Konflikte gibt es unter den Meeren, die sich um Marginalisierung und Identität drehen? Wie könnten Meerwesen im Cyberpunk, in der Science-Fiction oder im Solarpunk aussehen? Wir sind gespannt auf eure Ideen dazu. Als kleiner Tipp: Unter dem Hashtag #Mermay auf Twitter gibt es jeden Mai viele Illustrationen von Meerwesen, die vielleicht als Inspiration dienen können.

Und weil die nächste Ausgabe die 9. ist, suchen wir diesmal Texte mit genau 9 Sätzen – oder, wenn ihr es lyrisch halten mögt, mit 9 Zeilen.

Die wichtigen Fakten:

  • Wir suchen 9-Satz-Geschichten, das heißt: 9 Sätze, keiner mehr oder weniger. (Ja, man kann sehr lange Schachtelsätze bauen, aber wir gehen mal davon aus, dass ihr wisst, dass es kein Schachtelsatzwettbewerb sein soll.)
  • Das Thema „Queer Merfolk“ sollte in einem phantastischen Kontext umgesetzt werden.
  • Der Text darf noch nicht woanders veröffentlicht sein.
  • Sex, Gewalt, Horror etc. dürfen thematisiert werden, aber in einem Maß, das ungefähr der FSK16-Freigabe eines Films entspricht. Wir suchen keine rein erotischen Geschichten.
  • Inhaltshinweise zum Text könnt ihr, wenn ihr wollt, gerne schon mitschicken. Diese zählen nicht zu den 9 Sätzen, ebenso wenig der Titel.
  • Bitte nur einen Text pro Person einreichen.
  • Für veröffentliche Texte erhalten die Autor*innen ein Belegeexemplar der 9. Ausgabe.
  • Bitte schickt eure Texte an einreichungen@queerwelten.de
  • Der Einsendeschluss ist der 31.07.2022.

Es gilt wieder: Wir können leider für solche ganz kurzen Formate, von denen mehrere ins Heft kommen sollen, kein Honorar zahlen, da sonst die Kosten für die Ausgabe unser Budget bei Weitem übersteigen würden. Wir bedauern das, aber wir sind eine winzige Nischenpublikation bei einem Indie-Verlag, sodass unser Budget sehr begrenzt ist. Ihr erhaltet aber ein Belegexemplar, wenn euer Text veröffentlicht wird.

Wir sind gespannt, ob ihr zum Thema Queer Merfolk genauso viele tolle, spannende, aufgeregte und witzige Ideen habt wie zu unserer letzten Ausschreibung und freuen uns schon sehr auf eure Texte!

Euer Queer*Welten-Team

Veranstaltungshinweis: Literaturfestival „Resonanzen“

Heute haben wir einen Veranstaltungshinweis für euch: Nächste Woche, vom 19. – 21. Mai 2022 findet im Rahmen der Ruhrfestspiele das Schwarze Literaturfestival Resonanzen statt. Kuratiert und organisiert wurde es von der Autorin Sharon Dodua Otoo. Neben Vorträgen und Musik wird der Fokus auf Lesungen und Diskussionen zu Texten von sechs Schwarzen Nachwuchs-Autor*innen liegen.

Ein schönes Interview zur Veranstaltung und Otoos Gedanken zum Konzept erschien heute bei 54 Books.

Tickets gibt es sowohl für die Veranstaltung vor Ort als auch fürs digitale nachträgliche Schauen (einen Tag später verfügbar) auf der Website der Ruhrfestspiele.

Ankündigung Ausgabe 8

Ausgabe 8 von Queer*Welten erscheint im Juni 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 8.

Das Cover der 8. Ausgabe stammt von Eno Liedtke.

Es ist soweit: Unsere erste Ausgabe im neuen Format mit mehr Inhalt ist zusammengestellt und befindet sich jetzt im Layout! In diesem Beitrag erfahrt ihr, was euch im Heft erwartet.

Wir haben diesmal fünf Kurzgeschichten, ein Prosagedicht, einen Essay und 13 Mini-Fiktionen zum Thema Aufgeregt Marginalisiert für euch, und natürlich gibt es auch wie immer den Queertalsbericht mit Veranstaltungshinweisen und Buchtipps.

Im Einzelnen:

Ritorna Vincitor von Carolin Lüders ist eine Urban Fantasy-Geschichte um konkurrierende Hexen, Opernliebe und unerwartete Solidarität.

In Der Zustand der Welt von Aiki Mira nimmt der Text euch mit auf eine Near Future-Cyberpunkparty und zu den Themen künstliches Leben, Aktivismus und Journalismus.

Von Linda-Julie Geiger stammt die Fantasy-Geschichte Ein Regenbogen aus Gold, in der eine Hexe und eine geflohene Prinzessin sich in einem magischen Wald voller mythischer Kreaturen begegnen.

Das Prosa-Gedicht Für alle Brüche von Claudia Klank reflektiert Heteronormativität und die Schwierigkeit, daraus auszubrechen.

Hinter den Sternen von Sonja Lemke ist eine Science-Fiction-Geschichte über eine Beziehung, die in einer Leistungsgesellschaft zu zerbrechen droht.

Mit Sonnenaufgang, Sonnenaufgang, Sonnenaufgang von Lauren Ring, übersetzt von Tobias Eberhard, haben wir zum ersten Mal eine Übersetzung mit dabei, in der es um Zeitschleifen, erste Begegnungen und Hoffnung geht.

Unser Essay der 8. Ausgabe stammt von Christian Vogt und beleuchtet unter dem Titel What is dead may never die das Thema der toxischen Nostalgie.

Außerdem beinhaltet das Heft die dreizehn 100-Wort-Texte, die wir zum Thema Aufgeregt Marginalisiert ausgewählt haben. Sie stammen von Anna Zabini, Janika Rehak, Laura May Strange, Iris Leander Villiam, Amalia Zeichnerin, Nora Bendzko, Tasha Winter, TecnoSmurf, Iva Moor, Teresa Teske, Roxane Bicker, Lina Sommerfeld und Jascha Ezra Urbach.

Ihr könnt Ausgabe 7 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook folgt später.

Der Preis liegt ab jetzt bei € 9,99 Für das Heft und € 3,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 9 aufwärts.

Jetzt neu: Ko-Fi für Queer*Welten

Es gibt jetzt neben dem Abo eine weitere Möglichkeit, Queer*Welten zu unterstützen: Wir haben uns eine Ko-Fi-Seite eingerichtet.

Ko-Fi bietet die Möglichkeit, einen einmaligen Betrag in festgelegter Höhe (einfach oder mehrfach) zu spenden, ohne weitere Verpflichtungen, Abo oder dergleichen. Ihr gebt uns damit sozusagen ein Trinkgeld oder, daher der Name, spendiert uns eine Kanne Kaffee für die virtuelle Redaktion.

Der eingestellte Betrag von 5 Euro entspricht den monatlichen Kosten für unseren Webspace (also für diese Website und unsere E-Mail-Konten), die wir aktuell als Redaktion selbst tragen. Wir hoffen, dass genug zusammenkommt, damit diese Kosten gedeckt werden. Sollten darüber hinaus Geld übrigbleiben, geht dieses an uns als Herausgeber*innen als kleine Aufwandsentschädigung.

Falls ihr also unsere Arbeit unterstützenswert findet und uns mit einem kleinen Betrag helfen wollt, freuen wir uns, wenn ihr uns einen virtuellen Kaffee oder Tee ausgebt.

Queer*Welten bekommt Verstärkung

Nachdem wir uns 2021 von Kathrin Dodenhoeft als Herausgeberin verabschiedet haben, freuen wir uns nun, ganz offiziell Heike Knopp-Sullivan im Queer*Welten-Team begrüßen zu können.

Heike hat uns schon beim Korrektorat von Ausgabe 7 unterstützt und an Ausgabe 8 bereits komplett als Herausgeberin mitgearbeitet. Außerdem kümmert sie sich um unsere Website. Wir sind sehr froh, wieder zu dritt zu sein und eine so kompetente und engagierte Mitstreiterin gewonnen zu haben!

Mehr zu Heike findet ihr auf unserer Herausgeber*innen-Seite.

Sonder-Ausschreibung: 100-Wort-Fiction

Wir haben es euch schon mitgeteilt: Ab sofort wird Queer*Welten zweimal im Jahr erscheinen, dafür können wir aber den Umfang jeder Ausgabe erhöhen. Damit bietet sich uns auch die Möglichkeit, neben den Kurzgeschichten und Essays den Blick auf ganz andere Formate zu richten.

Kurze und kürzeste Erzählungen gibt es gerade im Internet schon eine ganze Weile, beispielsweise auf Twitter, wo Accounts wie @MicroSFF oder @MicroFlashFic in einem Tweet Mini-Geschichten erzählen, oder auf Seiten wie 100 Word Story, wo Geschichten gesammelt werden, die aus genau 100 Worten bestehen. Solche Mikro-Formate bieten ihre ganz eigenen Möglichkeiten und Herausforderungen und laden ein, über jedes Wort genau nachzudenken. Wir finden, dass es höchste Zeit wird, in unserem Heft queerfeministisch und progressiv-phantastisch solche Kurz-Erzählungen umzusetzen.

Deshalb rufen wir für Ausgabe 8 eine gesonderte Ausschreibung mit fester Deadline ins Leben – natürlich zusätzlich zu unserer ständig laufenden Ausschreibung für Kurzgeschichten und Essays.

Und zwar … *trommelwirbel*:

Aufgeregt marginalisiert – in 100 Worten

In der Debatte um diverse und progressive Phantastik wird manchmal der Vorwurf erhoben, dass diejenigen, die verschiedenste marginalisierte Figuren in ihre Geschichten einbringen und Marginalisierungserfahrungen thematisieren, dies vor allem tun, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine Agenda zu verfolgen. Stattdessen, heißt es dann oft, sollte es doch vor allem um die gute Geschichte gehen, und natürlich könne diese auch marginalisierte Figuren haben, aber doch bitte mehr so nebenher, ganz natürlich und vor allem: unaufgeregt. Unaufgeregt, das Lieblingswort von allen, denen der Tonfall wichtiger ist als der Inhalt; jenen, die Wut von marginalisierten Personen nicht ertragen wollen und als Shitstorm irgendwo im Internet abtun.

Wir haben dazu, ihr könnt es euch denken, eine etwas andere Meinung. Wir feiern es, wenn Autor*innen in ihren Werken nicht nur marginalisierte Personen einbauen, sondern auch deren Struggles und Stärken zum wichtigen Teil der Handlung machten. Wir jubeln über Listen mit Schlagworten, die uns sagen, wo wir Bücher mit bestimmter Repräsentation finden. Wir freuen uns über Own Voice-Geschichten, die uns ihre eigenen Erfahrungen zugänglich machen. Wir wollen keine Geschichten, in denen queere Figuren, Figuren mit Behinderungen und Krankheiten, Figuren, die unter Rassismus leiden, nur eine Randerscheinung sind, die bloß nicht zu sehr im Fokus stehen soll.

Und deshalb suchen wir 100-Wort-Texte unter dem Motto AUFGEREGT MARGINALISIERT.

Wie läuft wohl eine Pride Parade in einer Fantasy-Welt ab? Welche lauten/bunten/wütenden/glitzernden Wesen fallen euch ein, die in einer Urban Fantasy-Stadt für Aufregung sorgen könnten? Welche Partys werden in der virtuellen Realität oder einer Cyberpunk-Raumstation gefeiert, um ganz aufgeregt marginalisiert zu sein? Wir sind gespannt auf eure Ideen dazu.

Die wichtigen Fakten:

  • Wir suchen 100-Wort-Geschichten, das heißt: 100 Worte, keins mehr und keins weniger.
  • Das Thema „aufgeregt marginalisiert“ sollte in einem phantastischen Kontext umgesetzt werden.
  • Der Text darf noch nicht woanders veröffentlicht sein.
  • Sex, Gewalt, Horror etc. dürfen thematisiert werden, aber in einem Maß, das ungefähr der FSK16-Freigabe eines Films entspricht. Wir suchen keine rein erotischen Geschichten.
  • Inhaltshinweise zum Text könnt ihr, wenn ihr wollt, gerne schon mitschicken. Diese zählen nicht zu den 100 Worten.
  • Bitte nur einen Text pro Person einreichen.
  • Für veröffentliche Texte erhalten die Autor*innen ein Belegeexemplar der 8. Ausgabe.
  • Bitte schickt eure Texte an einreichungen@queerwelten.de
  • Der Einsendeschluss ist der 28.02.2022.

Wie ihr in dieser Aufzählung schon gesehen habt: Wir können leider für solche ganz kurzen Formate, von denen mehrere ins Heft kommen sollen, kein Honorar zahlen, da sonst die Kosten für die Ausgabe unser Budget bei Weitem übersteigen würden. Wir bedauern das, aber wir sind eine winzige Nischenpublikation bei einem Indie-Verlag, sodass unser Budget sehr begrenzt ist. Ihr erhaltet aber ein Belegexemplar, wenn euer Text veröffentlicht wird.

Wir sind gespannt, ob ihr genausoviel Lust auf ungewöhnliche Kurzformate habt wie wir und freuen uns auf eure Einsendungen!

Euer Queer*Welten-Team

Ankündigung Ausgabe 7

Ausgabe 7 von Queer*Welten erscheint im Januar 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 7.

Das Cover der 7. Ausgabe stammt von Daniela Schreiter.

Nach einer etwas längeren Pause wegen des Verlagswechsels und Umzugs zu einem neuen Verlag – genaueres erfahrt ihr in diesem Beitrag – ist es nun endlich soweit: Ausgabe 7 ist so gut wie im Druck.

Heute verraten wir euch, was euch in Ausgabe 7 erwartet!

Iva Moor verarbeitet in Meduas Lachen einmal mehr eine Sagengeschichte in einer feministischen Adaption voller Wucht. Aus den Tags: Streichhölzer für patriarchale Strukturen, nicht-binäre Gorgonen, transformative Wut.

In Die gläserne Tochter von Lisa Jenny Krieg geht es hingegen um Flucht, Freiheit, Mutterliebe und Selbstbestimmung. Die rasante Geschichte nimmt euch mit in den Kampf ums Überleben und die eigene Zukunft.

Aisha Ella Dismond erzählt mit MGM & Baby Ray eine rotzige Cyberpunkgeschichte in einem dystopischen Setting. Arenakämpfe, Bandenkriege, mitten drin eine Lovestory und die Frage: Hat Liebe in einer solchen Welt überhaupt eine Chance?

In unserem Essay schreibt diesmal Liv Kątny über verschiedenste Ich-Erzähler*innen, die Perspektiven, Weltenbau und Erzählstrukturen aufbrechen. Unter dem Titel Euer Happy End ist mein Albtraum. Queere und transhumane Ich-Erzähler*innen in phantastischer Literatur geht es um Bots, Steine, Menschen und Aliens und darum, wie diese auf verschiedenste Weise eingefahrene Strukturen aufbrechen und infragestellen.

Ihr könnt Ausgabe 7 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook wird ca. Ende kommender Woche vorbestellbar sein.

Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft und € 5,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 8 aufwärts.