Ankündigung Ausgabe 9

Ausgabe 9 von Queer*Welten erscheint im Oktober 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 9.

Das Cover der 9. Ausgabe stammt von C. F. Srebalus.

Unsere neunte Ausgabe, die euch hoffentlich ein wenig den Herbst und Winter verschönern kann, befindet sich im Layout und wird bald fertig sein. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was euch im Heft erwartet.

Wir haben diesmal fünf Kurzgeschichten, einen Essay und 12 Mini-Fiktionen zum Thema Queer Merfolk für euch, und natürlich gibt es auch wie immer den Queertalsbericht mit Veranstaltungshinweisen und Buchtipps.

Im Einzelnen:

Auf See geblieben von Kaj Iden ist queeres Seeleutsgarn um eine Seefahrerin, die auch nach ihrem Tod noch über und unter den Wassern segelt und über ihr weiteres Schicksal entscheiden muss.

In der Urban-Fantasy-Story toxArt von June Is geht es um magische Kunst, Meer(jung)frauen und eine Ermittlerin, die versuchen muss, ein gefährliches Gemälde zu enträtseln.

Von Gerit Virginia Ariel Gerlach stammt Vom Kinderkriegen, eine Briefgeschichte aus Sicht eines Wesens aus einer anderen Welt, das uns Menschen mit unseren seltsamen Gepflogenheiten wissenschaftlich betrachtet und dabei selbst große Veränderungen durchlebt.

Schwache Anziehung von Helen Faust ist eine Science-Fiction-Geschichte auf einer Orbit-Zollstation, in der es um Freundschaft, Körperlichkeiten und die Frage nach dem Preis des eigenen Auskommens geht.

Mit Raya‘sii: Die Legende von Raya von Jeannie Marschall endet die Ausgabe mit einer Fantasy-Geschichte über seefahrende Völker und unwahrscheinliche Bündnisse.

Unser Essay der 9. Ausgabe stammt von Alessandra Reß und beleuchtet unter dem Titel Von Mythpunk bis amazofuturismo verschiedene Movements und Mikrogenres, die die Phantastik bereichern.

Außerdem beinhaltet das Heft zwölf Mini-Texte mit – passend zur Ausgabe – genau neun Sätzen, die wir zum Thema Queer Merfolk ausgewählt haben. Sie stammen von Jonathan Krupitza, Jeannie Marschall, Frank Reiss, kvmw, Anna Zabini, Laura May Strange, Liane Raposa, Emma Hogner, T. B. Persson, Lünn, Chris Balz und Jassi Etter.

Ihr könnt Ausgabe 9 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook folgt später.

Der Preis liegt bei € 9,99 Für das Heft und € 3,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 10 aufwärts.

Sonderausschreibung: 9 Sätze für Ausgabe 9

Unsere 8. Ausgabe ist vor Kurzem erschienen, und damit auch unser erstes Heft im neuen, dickeren Format und mit unserem ersten Mikrofiktion-Experiment: Den 100-Wort-Texten zum Thema Aufgeregt marginalisiert. Die ersten Rückmeldungen zur Ausgabe sind sehr positiv, was diese kurzen Texte angeht, und wir haben auch viel Lust auf weitere Kurz-Formate. Und deshalb geht die Sonderausschreibung heute in die zweite Runde. Wir suchen …

Queer Merfolk – in 9 Sätzen

Ausgabe 9, das können wir an dieser Stelle schon einmal verraten, wird viele Texte enthalten, die sich um Themen wie Wasser, Schiffe, (Raum-)Häfen und dergleichen drehen. Wir haben dazu ein passendes Cover gestalten lassen und wollen mit den Mikrofiktion-Texten das Thema weiter vertiefen. Dabei sind uns gleich Meerjungfrauen (oder auf englisch: Mermaids) eingefallen – allein der Name sagt ja eigentlich schon alles, und wir kennen alle die zahlreichen Illustrationen von dünnen, normschönen, weißen Nixen mit Muschelschalen vor der perfekten Oberweite. Ein weiteres Thema, von dem wir finden: Eine Portion Queerness und Progressivität täte hier gut!

Deshalb suchen wir 9 Sätze für Ausgabe 9 unter dem Motto Queer Merfolk!

Was beschäftigt queere, nicht-binäre, gender-nonconforming, disabled oder trans Meerwesen? Welche Konflikte gibt es unter den Meeren, die sich um Marginalisierung und Identität drehen? Wie könnten Meerwesen im Cyberpunk, in der Science-Fiction oder im Solarpunk aussehen? Wir sind gespannt auf eure Ideen dazu. Als kleiner Tipp: Unter dem Hashtag #Mermay auf Twitter gibt es jeden Mai viele Illustrationen von Meerwesen, die vielleicht als Inspiration dienen können.

Und weil die nächste Ausgabe die 9. ist, suchen wir diesmal Texte mit genau 9 Sätzen – oder, wenn ihr es lyrisch halten mögt, mit 9 Zeilen.

Die wichtigen Fakten:

  • Wir suchen 9-Satz-Geschichten, das heißt: 9 Sätze, keiner mehr oder weniger. (Ja, man kann sehr lange Schachtelsätze bauen, aber wir gehen mal davon aus, dass ihr wisst, dass es kein Schachtelsatzwettbewerb sein soll.)
  • Das Thema „Queer Merfolk“ sollte in einem phantastischen Kontext umgesetzt werden.
  • Der Text darf noch nicht woanders veröffentlicht sein.
  • Sex, Gewalt, Horror etc. dürfen thematisiert werden, aber in einem Maß, das ungefähr der FSK16-Freigabe eines Films entspricht. Wir suchen keine rein erotischen Geschichten.
  • Inhaltshinweise zum Text könnt ihr, wenn ihr wollt, gerne schon mitschicken. Diese zählen nicht zu den 9 Sätzen, ebenso wenig der Titel.
  • Bitte nur einen Text pro Person einreichen.
  • Für veröffentliche Texte erhalten die Autor*innen ein Belegeexemplar der 9. Ausgabe.
  • Bitte schickt eure Texte an einreichungen@queerwelten.de
  • Der Einsendeschluss ist der 31.07.2022.

Es gilt wieder: Wir können leider für solche ganz kurzen Formate, von denen mehrere ins Heft kommen sollen, kein Honorar zahlen, da sonst die Kosten für die Ausgabe unser Budget bei Weitem übersteigen würden. Wir bedauern das, aber wir sind eine winzige Nischenpublikation bei einem Indie-Verlag, sodass unser Budget sehr begrenzt ist. Ihr erhaltet aber ein Belegexemplar, wenn euer Text veröffentlicht wird.

Wir sind gespannt, ob ihr zum Thema Queer Merfolk genauso viele tolle, spannende, aufgeregte und witzige Ideen habt wie zu unserer letzten Ausschreibung und freuen uns schon sehr auf eure Texte!

Euer Queer*Welten-Team

Veranstaltungshinweis: Literaturfestival „Resonanzen“

Heute haben wir einen Veranstaltungshinweis für euch: Nächste Woche, vom 19. – 21. Mai 2022 findet im Rahmen der Ruhrfestspiele das Schwarze Literaturfestival Resonanzen statt. Kuratiert und organisiert wurde es von der Autorin Sharon Dodua Otoo. Neben Vorträgen und Musik wird der Fokus auf Lesungen und Diskussionen zu Texten von sechs Schwarzen Nachwuchs-Autor*innen liegen.

Ein schönes Interview zur Veranstaltung und Otoos Gedanken zum Konzept erschien heute bei 54 Books.

Tickets gibt es sowohl für die Veranstaltung vor Ort als auch fürs digitale nachträgliche Schauen (einen Tag später verfügbar) auf der Website der Ruhrfestspiele.

Ankündigung Ausgabe 8

Ausgabe 8 von Queer*Welten erscheint im Juni 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 8.

Das Cover der 8. Ausgabe stammt von Eno Liedtke.

Es ist soweit: Unsere erste Ausgabe im neuen Format mit mehr Inhalt ist zusammengestellt und befindet sich jetzt im Layout! In diesem Beitrag erfahrt ihr, was euch im Heft erwartet.

Wir haben diesmal fünf Kurzgeschichten, ein Prosagedicht, einen Essay und 13 Mini-Fiktionen zum Thema Aufgeregt Marginalisiert für euch, und natürlich gibt es auch wie immer den Queertalsbericht mit Veranstaltungshinweisen und Buchtipps.

Im Einzelnen:

Ritorna Vincitor von Carolin Lüders ist eine Urban Fantasy-Geschichte um konkurrierende Hexen, Opernliebe und unerwartete Solidarität.

In Der Zustand der Welt von Aiki Mira nimmt der Text euch mit auf eine Near Future-Cyberpunkparty und zu den Themen künstliches Leben, Aktivismus und Journalismus.

Von Linda-Julie Geiger stammt die Fantasy-Geschichte Ein Regenbogen aus Gold, in der eine Hexe und eine geflohene Prinzessin sich in einem magischen Wald voller mythischer Kreaturen begegnen.

Das Prosa-Gedicht Für alle Brüche von Claudia Klank reflektiert Heteronormativität und die Schwierigkeit, daraus auszubrechen.

Hinter den Sternen von Sonja Lemke ist eine Science-Fiction-Geschichte über eine Beziehung, die in einer Leistungsgesellschaft zu zerbrechen droht.

Mit Sonnenaufgang, Sonnenaufgang, Sonnenaufgang von Lauren Ring, übersetzt von Tobias Eberhard, haben wir zum ersten Mal eine Übersetzung mit dabei, in der es um Zeitschleifen, erste Begegnungen und Hoffnung geht.

Unser Essay der 8. Ausgabe stammt von Christian Vogt und beleuchtet unter dem Titel What is dead may never die das Thema der toxischen Nostalgie.

Außerdem beinhaltet das Heft die dreizehn 100-Wort-Texte, die wir zum Thema Aufgeregt Marginalisiert ausgewählt haben. Sie stammen von Anna Zabini, Janika Rehak, Laura May Strange, Iris Leander Villiam, Amalia Zeichnerin, Nora Bendzko, Tasha Winter, TecnoSmurf, Iva Moor, Teresa Teske, Roxane Bicker, Lina Sommerfeld und Jascha Ezra Urbach.

Ihr könnt Ausgabe 7 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook folgt später.

Der Preis liegt ab jetzt bei € 9,99 Für das Heft und € 3,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 9 aufwärts.

Jetzt neu: Ko-Fi für Queer*Welten

Es gibt jetzt neben dem Abo eine weitere Möglichkeit, Queer*Welten zu unterstützen: Wir haben uns eine Ko-Fi-Seite eingerichtet.

Ko-Fi bietet die Möglichkeit, einen einmaligen Betrag in festgelegter Höhe (einfach oder mehrfach) zu spenden, ohne weitere Verpflichtungen, Abo oder dergleichen. Ihr gebt uns damit sozusagen ein Trinkgeld oder, daher der Name, spendiert uns eine Kanne Kaffee für die virtuelle Redaktion.

Der eingestellte Betrag von 5 Euro entspricht den monatlichen Kosten für unseren Webspace (also für diese Website und unsere E-Mail-Konten), die wir aktuell als Redaktion selbst tragen. Wir hoffen, dass genug zusammenkommt, damit diese Kosten gedeckt werden. Sollten darüber hinaus Geld übrigbleiben, geht dieses an uns als Herausgeber*innen als kleine Aufwandsentschädigung.

Falls ihr also unsere Arbeit unterstützenswert findet und uns mit einem kleinen Betrag helfen wollt, freuen wir uns, wenn ihr uns einen virtuellen Kaffee oder Tee ausgebt.

Queer*Welten bekommt Verstärkung

Nachdem wir uns 2021 von Kathrin Dodenhoeft als Herausgeberin verabschiedet haben, freuen wir uns nun, ganz offiziell Heike Knopp-Sullivan im Queer*Welten-Team begrüßen zu können.

Heike hat uns schon beim Korrektorat von Ausgabe 7 unterstützt und an Ausgabe 8 bereits komplett als Herausgeberin mitgearbeitet. Außerdem kümmert sie sich um unsere Website. Wir sind sehr froh, wieder zu dritt zu sein und eine so kompetente und engagierte Mitstreiterin gewonnen zu haben!

Mehr zu Heike findet ihr auf unserer Herausgeber*innen-Seite.

Sonder-Ausschreibung: 100-Wort-Fiction

Wir haben es euch schon mitgeteilt: Ab sofort wird Queer*Welten zweimal im Jahr erscheinen, dafür können wir aber den Umfang jeder Ausgabe erhöhen. Damit bietet sich uns auch die Möglichkeit, neben den Kurzgeschichten und Essays den Blick auf ganz andere Formate zu richten.

Kurze und kürzeste Erzählungen gibt es gerade im Internet schon eine ganze Weile, beispielsweise auf Twitter, wo Accounts wie @MicroSFF oder @MicroFlashFic in einem Tweet Mini-Geschichten erzählen, oder auf Seiten wie 100 Word Story, wo Geschichten gesammelt werden, die aus genau 100 Worten bestehen. Solche Mikro-Formate bieten ihre ganz eigenen Möglichkeiten und Herausforderungen und laden ein, über jedes Wort genau nachzudenken. Wir finden, dass es höchste Zeit wird, in unserem Heft queerfeministisch und progressiv-phantastisch solche Kurz-Erzählungen umzusetzen.

Deshalb rufen wir für Ausgabe 8 eine gesonderte Ausschreibung mit fester Deadline ins Leben – natürlich zusätzlich zu unserer ständig laufenden Ausschreibung für Kurzgeschichten und Essays.

Und zwar … *trommelwirbel*:

Aufgeregt marginalisiert – in 100 Worten

In der Debatte um diverse und progressive Phantastik wird manchmal der Vorwurf erhoben, dass diejenigen, die verschiedenste marginalisierte Figuren in ihre Geschichten einbringen und Marginalisierungserfahrungen thematisieren, dies vor allem tun, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine Agenda zu verfolgen. Stattdessen, heißt es dann oft, sollte es doch vor allem um die gute Geschichte gehen, und natürlich könne diese auch marginalisierte Figuren haben, aber doch bitte mehr so nebenher, ganz natürlich und vor allem: unaufgeregt. Unaufgeregt, das Lieblingswort von allen, denen der Tonfall wichtiger ist als der Inhalt; jenen, die Wut von marginalisierten Personen nicht ertragen wollen und als Shitstorm irgendwo im Internet abtun.

Wir haben dazu, ihr könnt es euch denken, eine etwas andere Meinung. Wir feiern es, wenn Autor*innen in ihren Werken nicht nur marginalisierte Personen einbauen, sondern auch deren Struggles und Stärken zum wichtigen Teil der Handlung machten. Wir jubeln über Listen mit Schlagworten, die uns sagen, wo wir Bücher mit bestimmter Repräsentation finden. Wir freuen uns über Own Voice-Geschichten, die uns ihre eigenen Erfahrungen zugänglich machen. Wir wollen keine Geschichten, in denen queere Figuren, Figuren mit Behinderungen und Krankheiten, Figuren, die unter Rassismus leiden, nur eine Randerscheinung sind, die bloß nicht zu sehr im Fokus stehen soll.

Und deshalb suchen wir 100-Wort-Texte unter dem Motto AUFGEREGT MARGINALISIERT.

Wie läuft wohl eine Pride Parade in einer Fantasy-Welt ab? Welche lauten/bunten/wütenden/glitzernden Wesen fallen euch ein, die in einer Urban Fantasy-Stadt für Aufregung sorgen könnten? Welche Partys werden in der virtuellen Realität oder einer Cyberpunk-Raumstation gefeiert, um ganz aufgeregt marginalisiert zu sein? Wir sind gespannt auf eure Ideen dazu.

Die wichtigen Fakten:

  • Wir suchen 100-Wort-Geschichten, das heißt: 100 Worte, keins mehr und keins weniger.
  • Das Thema „aufgeregt marginalisiert“ sollte in einem phantastischen Kontext umgesetzt werden.
  • Der Text darf noch nicht woanders veröffentlicht sein.
  • Sex, Gewalt, Horror etc. dürfen thematisiert werden, aber in einem Maß, das ungefähr der FSK16-Freigabe eines Films entspricht. Wir suchen keine rein erotischen Geschichten.
  • Inhaltshinweise zum Text könnt ihr, wenn ihr wollt, gerne schon mitschicken. Diese zählen nicht zu den 100 Worten.
  • Bitte nur einen Text pro Person einreichen.
  • Für veröffentliche Texte erhalten die Autor*innen ein Belegeexemplar der 8. Ausgabe.
  • Bitte schickt eure Texte an einreichungen@queerwelten.de
  • Der Einsendeschluss ist der 28.02.2022.

Wie ihr in dieser Aufzählung schon gesehen habt: Wir können leider für solche ganz kurzen Formate, von denen mehrere ins Heft kommen sollen, kein Honorar zahlen, da sonst die Kosten für die Ausgabe unser Budget bei Weitem übersteigen würden. Wir bedauern das, aber wir sind eine winzige Nischenpublikation bei einem Indie-Verlag, sodass unser Budget sehr begrenzt ist. Ihr erhaltet aber ein Belegexemplar, wenn euer Text veröffentlicht wird.

Wir sind gespannt, ob ihr genausoviel Lust auf ungewöhnliche Kurzformate habt wie wir und freuen uns auf eure Einsendungen!

Euer Queer*Welten-Team

Ankündigung Ausgabe 7

Ausgabe 7 von Queer*Welten erscheint im Januar 2022.

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 7.

Das Cover der 7. Ausgabe stammt von Daniela Schreiter.

Nach einer etwas längeren Pause wegen des Verlagswechsels und Umzugs zu einem neuen Verlag – genaueres erfahrt ihr in diesem Beitrag – ist es nun endlich soweit: Ausgabe 7 ist so gut wie im Druck.

Heute verraten wir euch, was euch in Ausgabe 7 erwartet!

Iva Moor verarbeitet in Meduas Lachen einmal mehr eine Sagengeschichte in einer feministischen Adaption voller Wucht. Aus den Tags: Streichhölzer für patriarchale Strukturen, nicht-binäre Gorgonen, transformative Wut.

In Die gläserne Tochter von Lisa Jenny Krieg geht es hingegen um Flucht, Freiheit, Mutterliebe und Selbstbestimmung. Die rasante Geschichte nimmt euch mit in den Kampf ums Überleben und die eigene Zukunft.

Aisha Ella Dismond erzählt mit MGM & Baby Ray eine rotzige Cyberpunkgeschichte in einem dystopischen Setting. Arenakämpfe, Bandenkriege, mitten drin eine Lovestory und die Frage: Hat Liebe in einer solchen Welt überhaupt eine Chance?

In unserem Essay schreibt diesmal Liv Kątny über verschiedenste Ich-Erzähler*innen, die Perspektiven, Weltenbau und Erzählstrukturen aufbrechen. Unter dem Titel Euer Happy End ist mein Albtraum. Queere und transhumane Ich-Erzähler*innen in phantastischer Literatur geht es um Bots, Steine, Menschen und Aliens und darum, wie diese auf verschiedenste Weise eingefahrene Strukturen aufbrechen und infragestellen.

Ihr könnt Ausgabe 7 schon jetzt als Heft vorbestellen, das Ebook wird ca. Ende kommender Woche vorbestellbar sein.

Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft und € 5,99 für das Ebook.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 8 aufwärts.

Queer*Welten: Wie es weitergeht

Einige von euch haben es vielleicht schon auf Twitter mitbekommen: Es gibt einige Veränderungen und Neuerungen bei Queer*Welten. In diesem Beitrag findet ihr alles Wichtige dazu.

Im November 2021 musste der Ach Je Verlag in seiner bisherigen Form leider sehr kurzfristig den Betrieb einstellen. Dies lag daran, dass Verlagsinhaber Jascha Urbach sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Aus diesem Grund ist auch Ausgabe 7, die für Anfang Dezember 2021 angedacht war, bisher nicht erschienen.

An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Jascha für die Zukunft alles Gute zu wünschen und uns bei ihm zu bedanken. Ohne dich würde es Queer*Welten nicht geben! Danke, dass du das Zine mit uns zusammen ins Leben gerufen hast.

Für Queer*Welten bedeutet das alles zum Glück nicht das Ende, sondern nur eine Umstellung. Das Zine wird, ebenso wie viele andere Ach Je-Produkte, ab sofort beim Amrûn-Verlag unter dem Ach Je-Imprint erscheinen. Trotzdem gibt es einige Änderungen, die wir euch hier kurz vorstellen.

Ausgabe 7

Ausgabe 7 wird im Januar 2022 erscheinen. Sie enthält drei Kurzgeschichten und einen Essay, außerdem wie immer den Queertalsbericht. Das Cover stammt diesmal von Daniela Schreiter. Genaueres findet ihr in der Ankündigung zu Ausgabe 7. Ihr könnt sie schon vorbestellen.

Mit Ausgabe 7 verabschieden wir uns auch von Kathrin Dodenhoeft als Herausgeberin. Neben ihrem Job beim Piper Verlag, in dem sie euch an anderer Stelle tolle Phantastik bringt, ist die Arbeit an Queer*Welten nicht mehr zu schaffen. Danke für deine Arbeit, Kathrin! Wir sind sehr froh, dass wir unseren queerfeministischen Traum eine Weile mit dir zusammen träumen durften.

Queer*Welten ab Ausgabe 8

Ab Ausgabe 8 werden wir das Heft etwas verändern: Queer*Welten wechselt von einem quartalsweisen auf einen halbjährlichen Veröffentlichungsrhythmus. Das liegt zum einen daran, dass wir gemerkt haben, dass es für uns als Herausgebende sehr fordernd ist, vier Ausgaben im Jahr zu machen. Kaum war die eine Ausgabe im Druck, wurde die Arbeit an der nächsten schon wieder zeitlich knapp. Deshalb sind auch oft Einsendungen sehr lange liegengeblieben, bis wir ein Feedback dazu geben konnten. Wir hoffen, dass das mit der Umstellung auf zwei Ausgaben im Jahr besser werden wird. Außerdem haben wir auch das Gefühl, dass die Lesenden nicht mehr so richtig nachgekommen sind: Wir haben öfter in den sozialen Medien Beiträge gesehen, dass das neue Heft schon da ist, obwohl das alte noch ungelesen auf dem Bücherstapel liegt. Das schlägt sich auch darin nieder, dass jede Ausgabe etwas weniger Aufmerksamkeit bekam als die davor: Weniger Rückmeldungen, Rezensionen, Feedback – und das ist für die Autor*innen einfach unschön. Auch hier hoffen wir, dass bei zwei Ausgaben im Jahr die einzelnen Hefte mehr Zuwendung erhalten werden.

Wir haben in jedem Fall vor, den Umfang der Ausgaben zu erhöhen, also mehr Texte pro Ausgabe hineinzunehmen. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wie viele Einsendungen wir erhalten. Also schickt uns gerne weiter eure Texte!

Ausgabe 8 von Queer*Welten wird im Frühsommer 2022 erscheinen, Ausgabe 9 dann im 3. Quartal 2022.

Abos

Alle, die Queer*Welten abonniert hatten, sollten inzwischen eine Mail bekommen haben, mit der das Abo erneuert werden kann. Wie würden uns freuen, wenn ihr die Queer*Welten erneut abonnieren mögt – und natürlich auch über alle neuen Abos! Folgt dazu diesem Link zum Amrûn-Shop.

Unterstützung

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns auf Twitter oder per Mail Hilfe angeboten haben, ihre Hoffnung geäußert haben, dass es weitergeht und uns gefragt haben, ob man uns unterstützen kann. Das hat uns viel bedeutet, ebenso wie die Freude darüber, dass es weitergeht. Wenn ihr uns noch weiter supporten wollt, könnt ihr das am besten tun, indem ihr ein Abo abschließt, Ausgabe 7 vorbestellt, uns euren Freund*innen ans Herz legt oder uns eine positive Rezension bei z. B. Amazon hinterlasst.

Wir freuen uns auf die Zukunft von Queer*Welten!

Euer Queer*Welten-Team

Ankündigung Ausgabe 6

Ausgabe 6 von Queer*Welten erscheint am 26.08.2021!

Ihr könnt sie ab sofort vorbestellen.

Neu abgeschlossene Abos beginnen ab sofort ab Ausgabe 6.

Das Cover der 6. Ausgabe stammt von Sascha Viktor.

Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an Ausgabe 6: Die Ausgabe ist fertig gelayoutet und wird noch ein letztes Mal korrekturgelesen, ehe sie Anfang August in den Druck geht.

Heute verraten wir euch, was euch in Ausgabe 6 erwartet!

Unsere drei Kurzgeschichten enthalten diesmal Feen verschiedenster Art, Schicksalsgemeinschaften in unwirtlicher Umgebung, junge Liebe und alte Freundschaft.

Nora Bendzkos Mutter Finsternis nimmt euch mit in eine sterbende Welt, in der eine Gemeinschaft von Feen gegen die drohende Auslöschung durch den Großen Sturm kämpft und in der Protagonist Morpho sich gleichzeitig dem Erwachsenwerden und einer Begegnung mit der titelgebenden Finsternis stellen muss.

Auch in Die gayte Fee von Janus Reihmann spielt eine Fee eine Rolle – aber in der leichtherzigen romantischen Geschichte über Verliebtsein und Unsicherheit nimmt sie eine ermutigende und erklärende Rolle ein.

Miou Sascha Hilgenböcker entwirft in Schimmer im Staub eine Welt, in der die hochtechnisierten Städte und Straßen von der Außenwelt abgeschirmt sind – und erzählt die Geschichte einer kleinen Gemeinschaft, die sich in eben diesem Draußen befindet.

In unserem Essay fragt sich Aiki Mira: Wovon träumen Androiden? Und nein, die Antwort lautet nicht: elektrische Schafe, sondern: Von Queer* Science-Fiction! Der Essay stellt die Frage, was Queer* Science-Fiction alles aufmischen und auf den Prüftstand stellen kann, und verhandelt anhand mehrerer Beispiele unbewusste Default-Einstellungen in der SciFi-Erzähltradition.

Ihr könnt Ausgabe 6 schon jetzt als Heft vorbestellen.

Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft. Die PDF-Version für € 5,99 findet ihr auch ganz bald im Shop. Ein E-Book wird es erst einmal nicht mehr geben, da die Erstellung sehr aufwändig ist und pro Ausgabe unter 10 Stück verkauft wurden.

Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 7 aufwärts.

Und falls ihr noch mehr Queer*Welten, unserer Arbeitsweise und uns wissen möchtet: Ihr könnt euch auf YouTube jetzt unser Ein-Jahr-QueerWelten-Panel anschauen, in dem wir eure Fragen beantwortet und von hinter den Kulissen erzählt haben.