Queer*Welten 1 ausverkauft

Liebe Leser*innen,

es ist so weit! Queer*Welten 1 ist als Heft nicht mehr erhältlich und wir nicht nachgedruckt. Die Ausgabe ist damit ausverkauft.

Stand jetzt (08.03.2021) sind bei Amazon noch 10 Exemplare verfügbar, ebenso ein paar Exemplare jeweils noch beim Amrûn Verlag und im Otherland Berlin (bei diesen bitte per Mail bestellen, der Link führt auf die Kontaktseite).

Natürlich ist die Ebook-Ausgabe weiterhin erhältlichentweder direkt bei uns im Ach je Verlag oder auch auf allen Ebook-Portalen.

Lesetipp: Synchronicity

Von Sharon Dodua Otoo
Erschienen 01.08.2014 bei edition assemblage
Genre: Afrofuturismus
ISBN: 978-3-942-88574-4

Auf der Schwarzen britischen Autorin Sharon Dodua Otoo ruhen derzeit die Augen der deutschen Literaturszene: Sie lebt in Berlin, schreibt auf Englisch und Deutsch und erhielt 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihre beiden Novellen „the things i am thinking while smiling politely“ und „Synchronicity“ erschienen zunächst auf Englisch bei der edition assemblage und sind auf Deutsch unter anderem als Sammelband bei Fischer erhältlich.

Otoo selbst bezeichnet „Synchronicity“ als Afrofuturismus: Die Grafikdesignerin Cee verliert in der Adventszeit, in einem grauen Winter in Berlin, nach und nach die Wahrnehmung von Farben. Von ihrer Mutter weiß sie, dass dies passieren würde, denn ihre Ahnenlinie besteht aus Frauen, die in der Isolation leben, irgendwann ohne Beteiligung einer zweiten Person eine Tochter gebären und schlussendlich ihre Farbwahrnehmung verlieren. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte: Cee weiß bereits, dass ihre Farben durch einen Polysinn ersetzt werden, eine Art psychosomatische Ganzkörperfarbwahrnehmung. Als Grafikdesignerin versucht sie, sich mit HTML-Farbcodes über Wasser zu halten, während ihr ihre Farben entgleiten. Besonders der Verlust der Wahrnehmung ihrer Hautfarbe schmerzt, doch als ihr Polysinn ihr nach und nach jede Farbe ersetzt, eröffnet sich Cee eine ganz neue Welt.

Die Künstlerin Sita Ngoumou hat mit dem Text harmonierende, nachdenkliche Illustrationen zu „Synchronicity“ beigetragen. „Synchronicity“ schreckt nicht davor zurück, die im deutschsprachigen Raum so seltene Brücke zwischen der sogenannten „E-Literatur“ und der Phantastik zu schlagen. Es gelingt ihr mühelos, der phantastische Unterbau entfaltet sich auch in der Kürze und lässt Lesende mit dem Wunsch zurück, dass die Literaturszene durchlässiger werden möge.

Sharon Dodua Otoo hat eine Rede zu den Literaturtagen 2020 in Klagenfurt gehalten, die großartig von Vielfalt und Veränderlichkeit in Sprache und Literatur spricht und dabei gängige Vorurteile à la „Political Correctness/Gendern/das Benutzen von Eigenbezeichnungen zerstört die Kunstfreiheit!“ als das entlarvt, was sie sind. Es gibt die nachdrückliche, entschlossene Rede mit dem Titel „Dürfen Schwarze Blumen malen?“ u. a. auf YouTube.

Diese Rezension erschien zuerst in Ausgabe 2 von Queer*Welten.

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Lesetipp: Berlin – Rostiges Herz

Von Sarah Stoffers
Erschienen 15.10.2018 im Amrûn Verlag
Genre: Steampunk
ISBN: 978-3-95869-373-9

In einer Post-Klimawandel-Zukunft liegt ein steampunkiges Berlin am Meer, die Leute dort haben zivilisatorisch nach einem kataklystischen Ereignis noch einmal neu angefangen. Mit den Vibes des 19. Jahrhunderts hat die Stadt zu neuer, aber ganz anderer Größe gefunden, beherrscht von Zuckerindustriellen, Magiertürmen und einer ganz neuen Form von „Maker-Culture“.

Mathilda und Fidelio lieben dieselbe Frau, Rosa, und diese findet von Macarons vergiftet auf ihrem Geburtstag den Tod. Von jenen Macarons, die Mathildas Geburtstagsgeschenk an Rosa waren. Und das auch noch kurz bevor Fidelio Rosa einen Heiratsantrag machen konnte. Mathilda gerät unter Mordverdacht, und im Versuch, ihre Unschuld zu beweisen, kommt sie bald einem Intrigengeflecht zwischen Berlins Erfinder*innen und der zaubernden Elite auf die Spur.

Das Buch funktioniert einfach wunderbar visuell, von Fidelios farbwechselndem Kolibri zu den illegalen Gleiterrennen in der Arena bis zu den steampunkigen Ideen an allen Ecken und Enden und den interessant eingestreuten Details zu Mode und Alltagsleben. Ein weiteres Highlight dieser Zukunft: Heteronormativität ist nicht mehr – zumindest in dieser Hinsicht wiederholt sich das 19. Jahrhundert nicht. (Almost) everyone is gay, und besonders Mathilda ist in ihrer polyamoren Zuneigung zu zwei Frauen sehr facettenreich gezeichnet. Stoffers selbst ist queer und nichtbinär, ihre Protagonistin ist Schwarz. „Berlin – Rostiges Herz“ zeigt mit großer Leichtigkeit, wie Steampunk aussehen kann, wenn es das viktorianisch-wilhelminische Korsett ablegt.

Dieser Lesetipp erschien zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Lesetipp: The City We Became

Erschienen 24.3.2020 bei Orbit Books
(Englische Ausgabe)
Bisher keine deutsche Übersetzung angekündigt
Genre: Urban Fantasy
ISBN: 978-0-35651-267-9

N. K. Jemisin ist eine Schwarze US-amerikanische Autorin, deren fantastische „Broken-Earth“-Trilogie in drei Jahren in Folge den Hugo Award gewann. Ihr neuester Roman „The City We Became“ spielt im Gegensatz zu Jemisins anderen Romanen in unserer realen Welt und Zeit – genauer, in der Stadt New York, in der Jemisin selbst lebt und teilweise aufgewachsen ist.

Schon im ersten Kapitel jedoch merkt man, dass auch hier phantastische Geschehnisse ihren Lauf nehmen. Die Stadt New York muss gegen ein anderweltliches, lovecraftianisches Böses kämpfen – und hat dafür sechs menschliche Avatare zur Verfügung. Das Problem: Die Avatare sind gerade erst erwacht und müssen erst ihre Kräfte entdecken, zueinander finden und verstehen, was überhaupt auf dem Spiel steht, bevor sie wirksam gegen die Angreiferin aus einer anderen Dimension vorgehen können. Die Autorin nimmt sich sehr viel Zeit, um die einzelnen Protagonist*innen einzuführen, sodass die Hand-lung eher langsam in Gang kommt. Man sollte darum für dieses Buch etwas Zeit und Geduld mitbringen. Das Worldbuilding ist nur auf eine Art zu bezeichnen: komplex, aber gleichzeitig simpel, dabei abgedreht, aber auf eine gute Weise. Ist man aber bereit, sich auf diese Gedankenakrobatik einzulassen, wird man mit einer fantastischen Geschichte belohnt, die einen still und heimlich immer tiefer in ihren Bann zieht. Die Protagonist*innen haben, wie bei Jemisin nicht anders zu erwarten, die verschiedensten Hinter-gründe und spiegeln die Vielfalt und Diversität New Yorks wider. Die Liebe zur Stadt New York ist in jeder Zeile zu fühlen, trotz all ihrer Ecken und Kanten und Probleme. So bekommt man auch als Lesende*r den Eindruck, New York auf eine profunde Art und Weise kennengelernt zu haben – auch wenn man im realen Leben noch kein einziges Mal dort war.

Das Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie, ist aber auch als Einzelband sehr gut zu lesen, da es ein abgeschlossenes Ende gibt.

Diese Rezension erschient zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Kurz notiert: Lesetipps

In unseren Queertalsberichten besprechen und empfehlen wir immer wieder Bücher, die uns gefallen haben, vor allem im Bereich der queerfeministischen Phantastik, manchmal aber auch in anderen Genres oder Kategorien.

Natürlich sollen diese Lesetipps zunächst einmal für all diejenigen sein, die unsere Ausgaben kaufen. Aber Queer*Welten ist angetreten, um die Geschichten bekannter zu machen, die sich vom weißen, cis-heteronormativen und althergebrachten Phantastik-Markt abheben und marginalisierten Personen eine Stimme geben, sei es als Protagonist*innen oder Autor*innen. Deswegen möchten wir unsere Tipps einem möglichst großen Publikum zugänglich machen, auch wenn eine Ausgabe vielleicht als Print schon vergriffen ist oder Personen nur im Internet nach lesenswerten Büchern suchen.

Deswegen werden ab sofort unsere Lesetipps auch hier auf der Website noch einmal veröffentlicht, und zwar frühestens drei Monate nach Erscheinen der Ausgabe, in der sie enthalten sind. Wir hoffen, dass wir damit auch eine Sammlung empfehlenswerter Phantastik aufbauen können, die sich hier schnell und übersichtlich wiederfinden lässt.

Den Anfang macht Judiths Besprechung des Romans Von Rache und Regen 1 – Regentänzer von Annette Juretzki, die zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten erschien.

Lesetipp: Von Rache und Regen I : Regentänzer

Erschienen 2019 im Traumtänzer Verlag
ISBN: 978-3-947031-26-9

Nach ihrer Science-Fiction-Dilogie „Blind“ und „Blau“, in der Annette Juretzki schon einige Register in Sachen Weltenbau gezogen hat, wendet sie sich in ihrem neuen Zweiteiler, dessen erster Teil 2019 erschienen ist, dem selten „bespielten“ Genre eisenzeitlicher Fantasy zu. Nicht nur das: „Regentänzer“, der erste Band der Dilogie „Von Rache und Regen“ ist ein Zombie-Eisenzeit-Fantasyroman!

Protagonist Riagh gehört zu einem von den imperialen Legionen eroberten Volk und wurde selbst Soldat. Zu Beginn des Buchs ist Riagh bereits mit seinem Ziehbruder desertiert. Dieser starb bei der Desertation, und Riagh schleppt seitdem einiges an Trauer und Zorn mit sich herum. Er ist auf dem Weg zu seiner Ziehschwester und Ver-lobten Anryn, durch sein Heimatland, das nicht nur allgegenwärtig von den Regengött*innen des Landes heimgesucht wird, sondern auch noch von Untoten, denn ein nekromantischer Fluch wurde auf das Imperium und alle von ihm unterworfenen Regionen losgelassen. Auf seinem Weg nach Hause trifft Riagh auf Lynchjustiz – ein paar Fi-scher*innen haben einen Fremden gefunden, der aus dem Reich stammt, das eben diesen Untotenfluch über das Imperium brachte. Riagh hat kaum geblinzelt, da hat er schon zwei Fischer umgelegt (diese anger issues!) und kurze Zeit später einen Nekromanten namens Nuzar als Gefangenen.

Riagh muss sich nicht nur Untoten stellen, sondern auch seinen eigenen Dämonen. Mit seinem Ziehbruder verband ihn mehr als brüderliche Liebe, und zu lesen, wie Riagh sich mit der Schuld um dessen Tod und gleichzeitig mit seiner eigenen internalisierten Queerfeindlichkeit und seinen Gefühlen für Nuzar quält, ist bewegend und hält einige großartig geschriebene emotionale Szenen bereit. Auch die Migrations- und Umbenennungserfahrungen der in Polen geborenen Autorin finden sich im Roman wieder, in dem es auch immer wieder um Dominanzkultur geht und darum, was diese mit von ihr einverleibten Kulturen macht. Juretzki zeichnet Riagh und Nuzar als komplexe und psychologisch interessante (und sehr unterschiedliche) Charaktere, der politische und magische Weltenbau ist interessant und hält immer wieder Twists und Überraschungen bereit. Um den allgegenwärtigen Regen sind ein Pantheon, eine Religion und Kultur und eine Menge Legenden gewoben, die sich tief und organisch gewachsen anfühlen – eine Meisterleistung im phantastischen Weltenbau.

Eine weitere Facette dieser Welt: Nuzar spricht immer im generischen Femininum, was in seiner Kultur und Sprache tief verankert ist und zu einigen Missverständnissen zwischen den ungleichen Protagonisten führt. Juretzki, selbst queer und neurodivergent, hat Religionswissenschaften studiert, was man dem Weltenbau auf die bestmögliche Weise anliest. Für mich nicht nur, aber definitiv auch wegen der mythologischen Verankerungen der kleinsten Erzähldetails ein Highlight aus dem letzten Jahr, das ich gern auf den Shortlists aller Phantastikpreise gesehen hätte!

Aus der Feder von Annette Juretzki stammt auch die Kurzgeschichte „Nebelflor“ in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Ankündigung Ausgabe 4

Ausgabe 4 erscheint am 18.02.2021.
Ihr könnt sie bereits vorbestellen!

Die nächste Ausgabe von Queer*Welten ist aktuell kurz vor dem Layout und erscheint am 25.02.2021.

Das Cover von Rilana Blumenstiel haben wir euch schon vorgestellt. Heute erfahrt ihr, welche Texte euch in Ausgabe 4 erwarten.

Die drei Kurzgeschichten führen euch diesmal zu einer magischen Prüfung, in eine Raumstation und zu einer absurd-komischen transdimensionalen Zeitreise.

Im Raum steht die Wut von Teresa Teske ist eine Science-Fiction-Geschichte über Flucht, Ausgrenzung und Hoffnung. Die Beamtin einer Zollstation trifft auf die unerfahrene Ya’ai, in deren Raumschiff sich etwas verbirgt, von dem niemand finden darf.

Von Jasper Nicolaisen stammt die komisch-absurde Geschichte Ritterchen Vulva. Es geht um Schlangen, Meerschweinchen, den Weltuntergang und die Kraft kleiner Momente.

Angesicht zu Angesicht von Tristan Lánstad ist eine Fantasy-Geschichte über eine magische Prüfung, in der ein Spiegel bezwungen werden muss und sich die Hauptfigur gleichzeitig fragen muss, wer sie eigentlich sein möchte.

Im Essaybeitrag Die Angst vor der Cancel Culture wirft Elea Brandt einen Blick auf den gleichnamigen Begriff, erklärt, was es damit auf sich hat, was es eigentlich heißen soll „gecancelt“ zu werden und welche Strukturen wirklich Stimmen zum Schweigen bringen.

Außerdem gibt es natürlich wie immer unseren Queertalsbericht mit Lesetipps und Hinweisen auf (Online-)Veranstaltungen.

Ihr könnt Ausgabe 4 schon jetzt als Heft oder als Ebook vorbestellen. Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft und € 5,99 für die elektronische Ausgabe. Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren. Und wenn euch das Cover von Ausgabe 4 gefällt: Das gibt es auch als Poster.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 5.

#HoffnungSpenden 2020 – Ein kleiner Abschlussbericht

Wie schon im letzten Jahr hat sich Queer*Welten mit verschiedenen deutschsprachigen Autor*innen und Verlagen zusammengetan, um zum Ende des Jahres hin Spenden für einen guten Zweck zu sammeln und dafür Buchpakete zu verlosen. Die Aktion #HoffnungSpenden lief vom 15.11.2020 bis 12.12.2020 und ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Gewinner*innen wurden ausgelost und benachrichtigt, die Gewinne verteilt und die ersten Päckchen sind schon auf die Reise gegangen.

2019 haben wir das Charity-Gewinnspiel zum ersten Mal ins Leben gerufen. Umso schöner ist es, dass es im Jahr 2020 nicht nur zum zweiten Mal stattfinden konnte, sondern sogar gewachsen ist: Es gab mehr Buchpakete, mehr Organisationen zur Auswahl und auch mehr Spenden. Das freut uns sehr.

Zum Abschluss der Aktion möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Bei allen Autor*innen und Verlagen, die Päckchen gestiftet und die Aktion fleißig überall geteilt haben. Und natürlich bei allen, die mitgemacht und gespendet haben und oft neben ihrem Spendennachweis noch nette Worte und Lob für die Aktion mitgeschickt haben. Vielen Dank an euch alle! Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an Tino Falke, der einen großen Teil der Organisation übernommen hat.

Wir freuen uns außerdem, dass wieder der Großteil der Spender*innen an der anonymen Umfrage zum Abschluss teilgenommen hat, sodass wir verkünden können, wie viel Geld zusammengekommen ist und wohin es gespendet wurde.

Wir haben die Liste der Organisationen dieses Jahr um drei weitere ergänzt. Es gab damit sieben Organisationen zur Wahl, und keine von ihnen ist leer ausgegangen:

Einige der Autor*innen haben nicht nur Buchpakete zur Verfügung gestellt, sondern auch selbst noch etwas in den Spendentopf gepackt. Damit können wir freudig eine Gesamtsumme an Spenden von

€ 1.222,00

verkünden. Danke an alle für ihre großzügigen Spenden! Wir finden, für einen Zusammenschluss von Phantastik-Autor*innen und nischigen Verlagen ist das doch wirklich eine Zahl, auf die wir stolz sein können.

Allen, die ein Paket gewonnen haben, wünschen wir ganz viel Spaß damit! Und denkt daran, falls ihr Autor*in oder Verlag glücklich machen wollt, dann teilt doch den Inhalt des Pakets auf Social Media, redet darüber, wie euch der Inhalt gefallen hat oder schreibt gar eine kleine Rezension dazu.

Wir von Queer*Welten machen jetzt auch ein bisschen Jahresend-Pause, ehe wir dann im Januar neu mit den letzten Arbeiten aus Ausgabe 4 und den ersten Handgriffen an Ausgabe 5 starten. Ausgabe 4 wird am 18.02.2021 erscheinen und ihr könnt sie bereits vorbestellen.

Wir wünschen euch allen, dass ihr trotz der Umstände schöne, gemütliche und ruhige freie Tage habt. Passt auf euch auf.

Euer Queer*Welten-Team

Queer*Welten 4 – Das Cover

Für Queer*Welten 4 hat Rilana Blumenstiel eine Kugelschreiberzeichnung auf Papier angefertigt. Die Illustration gibt es auch als auf 50 Exemplare limitierten Print.

Über Rilana Blumenstiel

Rilana Blumenstiel ist 1989 in Braunschweig geboren.
Sie liebt Reisen, Malen, Zeichnen, guten Wein, Männer und Frauen.
Als gelernte Modedesignerin und Schneiderin entwarf sie einige Jahre Westen, allerdings wäre sie lieber Bühnenmalerin oder Entwicklungshelferin.

Welten zu erschaffen, ganz im Stil von Wimmelbildern in denen es viel zu entdecken gibt, ist für sie eine der schönsten Aufgaben.
Noch hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben das die Menschen bald eine Globale Beziehung zu einander haben.

Ihr findet Rilana auf Facebook.

Ausgabe 4 ist ab sofort vorbestellbar und erscheint am 18. Februar 2021!

Hoffnung Spenden 2020

Spendet für einen guten Zweck und gewinnt Bücherpakete!

2020 war und ist ein Jahr der schlechten Nachrichten. Sei es die anhaltende Bedrohung durch den Klimawandel, rassistische oder antisemitische Anschläge, Polizeigewalt, Unterdrückung von Marginalisierten überall auf der Welt oder eine unerwartete Pandemie, die jeden Winkel des öffentlichen und privaten Lebens beeinflusst, auch wenn manche Menschen es nicht wahrhaben wollen. Unschöne Schlagzeilen dominierten Mainstream und Social Media, und wir alle mussten auf Abstand voneinander gehen, obwohl wir das Zusammenrücken umso mehr gebraucht haben.

Die Bemühungen derer, die sich für eine gerechtere, vielfältige, letztendlich bessere Welt einsetzen, haben indessen nicht aufgehört. Coronakonforme Demonstrationen, Online-Aktivismus und andere Formen des Supports für Benachteiligte zeigen weiter, dass es genug Menschen gibt, deren Instinkt es selbst in Krisenzeiten ist, sich für andere einzusetzen und denen zu helfen, die stärker betroffen sind als sie selbst. Weil sie zuversichtlich sind, dass selbst kleine gute Taten eine große Wirkung haben können. Weil sie Hoffnung haben.

Bereits im letzten Jahr hat sich deshalb eine Gruppe von Autor*innen und Verleger*innen deutschsprachiger (vor allem Phantastik-)Literatur zusammengefunden, um zum Jahresende ein Zeichen für die Hoffnung zu setzen. Wir glauben, dass Geschichten die Welt positiv beeinflussen können – Utopien inspirieren ein achtsameres Miteinander, inklusive Sprache schafft Sichtbarkeit, progressive Ideen in der Fiktion können für echte Innovationen in der Realität sorgen. Und weil wir alle immer noch mehr tun können, um die Welt besser zu machen, gibt es auch 2020 unsere Aktion „Hoffnung spenden“.

Wir bieten euch die Chance, unsere Geschichten zu gewinnen – ihr müsst dafür nur etwas Gutes tun. Spendet einfach an eine der unten genannten Organisationen. Es ist egal, welche davon ihr auswählt und wie viel ihr spendet. Jede Summe hilft!


An folgende Organisationen könnt ihr spenden:

  • Medico – Hilfe für Moria unterstützt Geflüchtete an der europäischen Außengrenze auf Lesbos.
  • Mermaids unterstützt trans und nicht-binäre Kinder und Jugendliche in UK.
  • Amadeu Antonio setzt sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein.
  • Lambda e. V. machen Arbeit mit LGBTQI-Jugendlichen und haben unter anderem eine Hotline, die junge Menschen vor dem Outing kontaktieren können.
  • SeaWatch e. V. rettet Menschen im Mittelmeer. 
  • Ärzte ohne Grenzen bringen ärztliche Hilfe, Impfungen und Beratungen in die ganze Welt.
  • Medico – Hilfe für Rojava unterstützt das demokratische Projekt in Rojava von Beginn an – auch in Notsituationen wie jetzt.

Alle, die spenden, können an unserer Verlosung teilnehmen. Schickt dafür einen Nachweis (PDF, Screenshot, Spendenquittung, etc.) per Mail mit dem Betreff „Hoffnung spenden“ bis zum 12.12.2020 um 23:59 Uhr an hoffnung2020@queerwelten.de. Ihr könnt dabei gerne den Betrag unkenntlich machen, es kommt uns nicht auf die Höhe der Spende an. Damit kommt ihr in den Lostopf und könnt mit Glück etwas gewinnen!

Zu gewinnen gibt es insgesamt 21 Pakete mit Büchern und Magazinen verschiedener Autor*innen und Verlage. Vielen Dank an alle, die mit dabei sind!

Folgende Pakete gibt es zu gewinnen:

Der Ach je Verlag verschenkt drei Buchpakete:

  • Paket 1 enthält den Fantasy-Roman Totes Zen von Jasper Nicolaisen, den Roman #ichwillihnberühren von OJ&ER und einen Gutschein über 20 Euro im Verlags-Shop.
  • Paket 2 enthält den Fantasy-Roman Totes Zen von Jasper Nicolaisen und die Ausgaben 1–3 des Phantastik-Magazins Queer*Welten.
  • Paket 3 enthält die Ausgaben 1–3 des Phantastik-Magazins Queer*Welten.

James A. Sullivan verschenkt zwei Buchpakete:


Am 13.12.2020 werden die Gewinner*innen ausgelost und benachrichtigt. Der*die Erstplatzierte darf aus allen Paketen auswählen, der*die Zweitplatzierte dann aus den restlichen Paketen, etc. Wenn ihr uns die Arbeit erleichtern wollt, könnt ihr schon in eurer Einsende-Mail eine Reihenfolge angeben, was ihr am liebsten haben wollt, ebenso wie Signierwünsche für die genannten Bücher. Auch eure Adresse könnt ihr, wenn ihr möchtet, schon nennen. Falls ihr gewinnt, brauchen wir sie natürlich auf jeden Fall. Die Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht.

Falls ihr einfach nur spenden und nicht am Gewinnspiel teilnehmen wollt, könnt ihr das auch gerne machen. Da wir gerne am Ende verkünden wollen, wie viel zusammengekommen ist, schickt dafür auch gern eine Mail an die oben genannte Adresse mit dem Betreff „Hoffnung spenden ohne Gewinnspiel“. Wie im letzten Jahr erhaltet ihr nach Ende der Aktion einen Link zu einer Umfrage, bei der ihr anonym mitteilen könnt, wie viel Geld wohin unterwegs ist. Vielen Dank an alle bereits jetzt an alle von euch, die mitmachen.

Wir sind uns bewusst, dass in diesem für viele Menschen finanziell schwierigen Jahr nicht alle, die etwas Gutes tun wollen, auch Geld für Spenden zur Verfügung haben. Aber: Ihr helft genauso mit, wenn ihr diese Aktion teilt und euren Freund*innen und Bekannten davon erzählt. Nutzt auf Social Media den Hashtag #HoffnungSpenden und macht darauf aufmerksam!

Lasst uns die dunkle Jahreszeit erneut ein bisschen heller machen und beweisen, dass wir auch voneinander entfernt zusammenrücken und die Welt gemeinsam ein kleines bisschen besser machen können. Lasst uns das Jahr mit einem Zeichen für das Gute beenden.

Lasst uns hoffen.

Rechtliches:

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme richtet sich ausschließlich nach den Teilnahmebedingungen auf dieser Website.

Pro Teilnehmer*in nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Es ist strengstens untersagt, mehrere Email-Adressen zur Erhöhung der Gewinnchancen zu verwenden.

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos, abgesehen von der vorher zu leistenden Spenden an eine der oben genannten Organisationen.

Teilnahmeberechtigte
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in der EU und das 14. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden der Ach je’schen Verlagsanstalt oHG beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung der Veranstalterin abhängig.

Sollte ein*e Teilnehmer*in in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines/ihres gesetzlichen Vertreters.

Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter*innen der Betreiberin sowie ihrer Familienmitglieder. Zudem behält sich die Betreiber*in vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise

(a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns
Die Ermittlung der Gewinner*innen erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmenden. Ist das Gewinnspiel mit einer Aufgabe verknüpft, kommen ausschließlich diejenigen Teilnehmenden in die Verlosung, welche die Aufgabe korrekt durchgeführt haben.

Die Gewinner*innen der Verlosung werden zeitnah durch eine gesonderte Email über den Gewinn informiert.

Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an di:en Gewinner*in oder an den gesetzlichen Vertreter des:r minderjährigen Gewinner*in. Ein Umtausch, eine Selbstabholung sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich.

Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt die Betreiberin. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des:r Gewinnenden. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist di:er Gewinnende selbst verantwortlich.

Meldet sich di:er Gewinner*in nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von 3 Wochen nicht, kann der Gewinn auf eine*n andere*n Teilnehmer*in übertragen werden.

Datenschutz
Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Die Teilnehmenden versichern, dass die gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und Emailadresse, wahrheitsgemäß und richtig sind.

Die Veranstalterin weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten der Teilnehmenden ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden. Die Gewinne werden direkt von den stiftenden Personen oder Firmen versendet. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel sind die Teilnehmenden damit einverstanden das zum Zwecke des Versands die persönlichen Daten zu diesem Zweck weiter gegeben werden.

Die Teilnehmenden können ihre erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich der Website angegebenen Kontaktdaten der Veranstalterin zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten der:s Teilnehmenden umgehend gelöscht.

Anwendbares Recht
Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an die Betreiberin zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich der Website.

Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

Viel Glück und Erfolg wünscht das Queer*Welten-Team.