1 Jahr Queer*Welten – wir feiern mit Euch!

Es war einmal in einem weit entfernten Slack vor einer sehr langen Zeit, dass Judith und Stephan ein Skype-Gespräch vereinbarten. Sie warfen Ideen zusammen (Kurzgeschichten, Phantastik, deutschsprachig, QUEER!) und stellten fest, dass ihre Ideen sehr gut zusammen. Dann passierten viele Dinge und und vom 12.06.2020 fand Queer*Welten 01-2020 den Weg von der Druckerei in Eure Hände. Wir möchten das mit Euch feiern!

Normalerweise würde der Verleger eine kleine Party organisieren, einen Raum besorgen, Musik, Essen, Trinken und wir kämen zusammen, Würdeneinen vergnüglichen Abend miteinander haben und das wäre auch wundervoll. Noch herrscht dort draussen aber eine Pandemie, wir haben uns dazu auch an online Formate gewöhnt und wissen, dass sie funktionieren. Also machen wir das so.

Am 10.07.2021 ab 20 Uhr sind wir auf dem Twitch-Kanal unserer Freund*innen von PnPTings live auf Sendung. Judith, Lena, Kathrin und Stephan werden Euch ein wenig über die Entstehung von Queer*Welten und der Idee dahinter erzählen und EURE Fragen rund um Queer*Welten beantworten. Eure Fragen könnt ihr entweder dreist im Chat auf Twitch stellen oder aber auch schon vorab per Mail an 1jahr@queerwelten.de schicken. Ihr könnt sie auch auf Twitter stellen – benutzt dafür den Hashtag #qwqa (das steht für Queer*Welten Question&Answer).

Außerdem freuen wir uns über Eure Videogeburtstagsgrüße! Nehmt ein kurzes Video mit einem Geburtstagsgruß auf und ladet es bei uns hoch – wir zeigen sie dann im Stream (und es ist dann später Teil des Videos auf YouTube). Das Video könnt ihr uns ganz einfach über unsere Verlagscloud zukommen lassen – einfach diese Website aufrufen und das Video hochladen. Am besten wäre für un übrigens, wenn ihr das Video quer aufnehmt und nicht hochkant. Das Format ist egal, wir konvertieren es zur Not. Bitte schreibt den Namen, den wir dazu einblenden dürfen in den Dateinamen des Videos. Wenn ihr ein Video hoch ladet, erklärt ihr Euch mit der Verwendung im Stream und einer Veröffentlichung auf YouTube einverstanden. Wir könne keine Videos verwenden, in denen Hintergrundmusik zu hören ist oder Bildmaterial enthalten ist, dass nicht von Euch selbst erstellt ist. Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass wir das Video verwenden.

Wir freuen uns auf Eure Fragen, Eure Video und Euch dann alle im Twitch-Chat zu treffen. 10.07.2021, 20:00 Uhr, PnPTing-Twitch-Kanal!

Ankündigung Ausgabe 5

Ausgabe 5 erscheint am 20.05.2021.
Ihr könnt sie bereits vorbestellen!

Es ist soweit – das Lektorat und Layout an unserer nächsten Ausgabe sind abgeschlossen und das Heft befindet sich im Druck. Höchste Zeit, euch vorzustellen, welche Texte diesmal dabei sind und von wem das wunderschöne Cover stammt.

Unser*e Coverkünstler*in für Ausgabe 5 ist Tanks Transfeld. Tanks schreibt zum Cover:

Das Bild zeigt eine Biosphäre auf dem Mars. Es sind allerhand verschiedene Pflanzen in Containern zu sehen, Vögel kreisen in der Luft und in der Mitte befindet sich ein Gewässer. Menschen sucht man vergeblich und doch sind sie sehr präsent: Sie haben diese künstliche Welt auf einem anderen Planeten erst möglich gemacht. Wir wissen nicht, ob Menschen durch Flucht vor einer apokalyptischen Katastrophe hier her kamen oder aus Abenteuerlust. Aber wir wissen, wir Menschen können immer und überall neu anfangen und Spuren hinterlassen.

Unsere drei Kurzgeschichten führen diesmal in eine postapokalyptische Stadt, auf einen imaginär-absurden Rachefeldzug gegen diskriminierende Behörden und zu ersten Schritten in Freiheit.

Stadt der Sündigen von Romy Wolf nimmt euch mit in ein postapokalyptisches Setting voller Melancholie, zu einer zerbrochenen Liebe und zu schlimmen Erinnerungen.

Tragisch-komisch hingegen wird es in Das letzte Marzipanbrot von Rebecca Westkott – ein Einhorn mit chronischen Krankheiten begibt sich auf den ultimativen Rachefeldzug gegen verständnislose Chefs und bösartige Arbeitsamtmitarbeiter.

Von Jol Rosenberg stammt Rechter Haken, eine Geschichte über die ersten Gehversuche einer Person in Freiheit, die auf der Suche nach dem eigenen Weg gegen äußere und innere Feinde ankämpfen muss.

Unser Essaybeitrag stammt diesmal von Alex Prum und trägt den schönen Titel Historisch korrekte Drachenreiter – es geht um die vermeintliche historische Korrektheit in Fantasy-Settings und darum, wie oft diese nur als Scheinargument herhalten muss, um Diversität zu verhindern.

Außerdem gibt es natürlich wie immer unseren Queertalsbericht mit Lesetipps – diesmal mit dem Schwerpunkt Novellen.

Ihr könnt Ausgabe 5 schon jetzt als Heft oder als Ebook vorbestellen.

Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft und € 5,99 für die elektronische Ausgabe. Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren. Wir weisen an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass wir leider aus Kostengründen die Auflage verkleinern mussten. Es wird also von der Print-Version nicht mehr so viele Exemplare geben wie bisher.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 6 aufwärts.

Queer*Welten 1 ausverkauft

Liebe Leser*innen,

es ist so weit! Queer*Welten 1 ist als Heft nicht mehr erhältlich und wir nicht nachgedruckt. Die Ausgabe ist damit ausverkauft.

Stand jetzt (08.03.2021) sind bei Amazon noch 10 Exemplare verfügbar, ebenso ein paar Exemplare jeweils noch beim Amrûn Verlag und im Otherland Berlin (bei diesen bitte per Mail bestellen, der Link führt auf die Kontaktseite).

Natürlich ist die Ebook-Ausgabe weiterhin erhältlichentweder direkt bei uns im Ach je Verlag oder auch auf allen Ebook-Portalen.

Lesetipp: Berlin – Rostiges Herz

Von Sarah Stoffers
Erschienen 15.10.2018 im Amrûn Verlag
Genre: Steampunk
ISBN: 978-3-95869-373-9

In einer Post-Klimawandel-Zukunft liegt ein steampunkiges Berlin am Meer, die Leute dort haben zivilisatorisch nach einem kataklystischen Ereignis noch einmal neu angefangen. Mit den Vibes des 19. Jahrhunderts hat die Stadt zu neuer, aber ganz anderer Größe gefunden, beherrscht von Zuckerindustriellen, Magiertürmen und einer ganz neuen Form von „Maker-Culture“.

Mathilda und Fidelio lieben dieselbe Frau, Rosa, und diese findet von Macarons vergiftet auf ihrem Geburtstag den Tod. Von jenen Macarons, die Mathildas Geburtstagsgeschenk an Rosa waren. Und das auch noch kurz bevor Fidelio Rosa einen Heiratsantrag machen konnte. Mathilda gerät unter Mordverdacht, und im Versuch, ihre Unschuld zu beweisen, kommt sie bald einem Intrigengeflecht zwischen Berlins Erfinder*innen und der zaubernden Elite auf die Spur.

Das Buch funktioniert einfach wunderbar visuell, von Fidelios farbwechselndem Kolibri zu den illegalen Gleiterrennen in der Arena bis zu den steampunkigen Ideen an allen Ecken und Enden und den interessant eingestreuten Details zu Mode und Alltagsleben. Ein weiteres Highlight dieser Zukunft: Heteronormativität ist nicht mehr – zumindest in dieser Hinsicht wiederholt sich das 19. Jahrhundert nicht. (Almost) everyone is gay, und besonders Mathilda ist in ihrer polyamoren Zuneigung zu zwei Frauen sehr facettenreich gezeichnet. Stoffers selbst ist queer und nichtbinär, ihre Protagonistin ist Schwarz. „Berlin – Rostiges Herz“ zeigt mit großer Leichtigkeit, wie Steampunk aussehen kann, wenn es das viktorianisch-wilhelminische Korsett ablegt.

Dieser Lesetipp erschien zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Lesetipp: The City We Became

Erschienen 24.3.2020 bei Orbit Books
(Englische Ausgabe)
Bisher keine deutsche Übersetzung angekündigt
Genre: Urban Fantasy
ISBN: 978-0-35651-267-9

N. K. Jemisin ist eine Schwarze US-amerikanische Autorin, deren fantastische „Broken-Earth“-Trilogie in drei Jahren in Folge den Hugo Award gewann. Ihr neuester Roman „The City We Became“ spielt im Gegensatz zu Jemisins anderen Romanen in unserer realen Welt und Zeit – genauer, in der Stadt New York, in der Jemisin selbst lebt und teilweise aufgewachsen ist.

Schon im ersten Kapitel jedoch merkt man, dass auch hier phantastische Geschehnisse ihren Lauf nehmen. Die Stadt New York muss gegen ein anderweltliches, lovecraftianisches Böses kämpfen – und hat dafür sechs menschliche Avatare zur Verfügung. Das Problem: Die Avatare sind gerade erst erwacht und müssen erst ihre Kräfte entdecken, zueinander finden und verstehen, was überhaupt auf dem Spiel steht, bevor sie wirksam gegen die Angreiferin aus einer anderen Dimension vorgehen können. Die Autorin nimmt sich sehr viel Zeit, um die einzelnen Protagonist*innen einzuführen, sodass die Hand-lung eher langsam in Gang kommt. Man sollte darum für dieses Buch etwas Zeit und Geduld mitbringen. Das Worldbuilding ist nur auf eine Art zu bezeichnen: komplex, aber gleichzeitig simpel, dabei abgedreht, aber auf eine gute Weise. Ist man aber bereit, sich auf diese Gedankenakrobatik einzulassen, wird man mit einer fantastischen Geschichte belohnt, die einen still und heimlich immer tiefer in ihren Bann zieht. Die Protagonist*innen haben, wie bei Jemisin nicht anders zu erwarten, die verschiedensten Hinter-gründe und spiegeln die Vielfalt und Diversität New Yorks wider. Die Liebe zur Stadt New York ist in jeder Zeile zu fühlen, trotz all ihrer Ecken und Kanten und Probleme. So bekommt man auch als Lesende*r den Eindruck, New York auf eine profunde Art und Weise kennengelernt zu haben – auch wenn man im realen Leben noch kein einziges Mal dort war.

Das Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie, ist aber auch als Einzelband sehr gut zu lesen, da es ein abgeschlossenes Ende gibt.

Diese Rezension erschient zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Kurz notiert: Lesetipps

In unseren Queertalsberichten besprechen und empfehlen wir immer wieder Bücher, die uns gefallen haben, vor allem im Bereich der queerfeministischen Phantastik, manchmal aber auch in anderen Genres oder Kategorien.

Natürlich sollen diese Lesetipps zunächst einmal für all diejenigen sein, die unsere Ausgaben kaufen. Aber Queer*Welten ist angetreten, um die Geschichten bekannter zu machen, die sich vom weißen, cis-heteronormativen und althergebrachten Phantastik-Markt abheben und marginalisierten Personen eine Stimme geben, sei es als Protagonist*innen oder Autor*innen. Deswegen möchten wir unsere Tipps einem möglichst großen Publikum zugänglich machen, auch wenn eine Ausgabe vielleicht als Print schon vergriffen ist oder Personen nur im Internet nach lesenswerten Büchern suchen.

Deswegen werden ab sofort unsere Lesetipps auch hier auf der Website noch einmal veröffentlicht, und zwar frühestens drei Monate nach Erscheinen der Ausgabe, in der sie enthalten sind. Wir hoffen, dass wir damit auch eine Sammlung empfehlenswerter Phantastik aufbauen können, die sich hier schnell und übersichtlich wiederfinden lässt.

Den Anfang macht Judiths Besprechung des Romans Von Rache und Regen 1 – Regentänzer von Annette Juretzki, die zuerst in Ausgabe 1 von Queer*Welten erschien.

Lesetipp: Von Rache und Regen I : Regentänzer

Erschienen 2019 im Traumtänzer Verlag
ISBN: 978-3-947031-26-9

Nach ihrer Science-Fiction-Dilogie „Blind“ und „Blau“, in der Annette Juretzki schon einige Register in Sachen Weltenbau gezogen hat, wendet sie sich in ihrem neuen Zweiteiler, dessen erster Teil 2019 erschienen ist, dem selten „bespielten“ Genre eisenzeitlicher Fantasy zu. Nicht nur das: „Regentänzer“, der erste Band der Dilogie „Von Rache und Regen“ ist ein Zombie-Eisenzeit-Fantasyroman!

Protagonist Riagh gehört zu einem von den imperialen Legionen eroberten Volk und wurde selbst Soldat. Zu Beginn des Buchs ist Riagh bereits mit seinem Ziehbruder desertiert. Dieser starb bei der Desertation, und Riagh schleppt seitdem einiges an Trauer und Zorn mit sich herum. Er ist auf dem Weg zu seiner Ziehschwester und Ver-lobten Anryn, durch sein Heimatland, das nicht nur allgegenwärtig von den Regengött*innen des Landes heimgesucht wird, sondern auch noch von Untoten, denn ein nekromantischer Fluch wurde auf das Imperium und alle von ihm unterworfenen Regionen losgelassen. Auf seinem Weg nach Hause trifft Riagh auf Lynchjustiz – ein paar Fi-scher*innen haben einen Fremden gefunden, der aus dem Reich stammt, das eben diesen Untotenfluch über das Imperium brachte. Riagh hat kaum geblinzelt, da hat er schon zwei Fischer umgelegt (diese anger issues!) und kurze Zeit später einen Nekromanten namens Nuzar als Gefangenen.

Riagh muss sich nicht nur Untoten stellen, sondern auch seinen eigenen Dämonen. Mit seinem Ziehbruder verband ihn mehr als brüderliche Liebe, und zu lesen, wie Riagh sich mit der Schuld um dessen Tod und gleichzeitig mit seiner eigenen internalisierten Queerfeindlichkeit und seinen Gefühlen für Nuzar quält, ist bewegend und hält einige großartig geschriebene emotionale Szenen bereit. Auch die Migrations- und Umbenennungserfahrungen der in Polen geborenen Autorin finden sich im Roman wieder, in dem es auch immer wieder um Dominanzkultur geht und darum, was diese mit von ihr einverleibten Kulturen macht. Juretzki zeichnet Riagh und Nuzar als komplexe und psychologisch interessante (und sehr unterschiedliche) Charaktere, der politische und magische Weltenbau ist interessant und hält immer wieder Twists und Überraschungen bereit. Um den allgegenwärtigen Regen sind ein Pantheon, eine Religion und Kultur und eine Menge Legenden gewoben, die sich tief und organisch gewachsen anfühlen – eine Meisterleistung im phantastischen Weltenbau.

Eine weitere Facette dieser Welt: Nuzar spricht immer im generischen Femininum, was in seiner Kultur und Sprache tief verankert ist und zu einigen Missverständnissen zwischen den ungleichen Protagonisten führt. Juretzki, selbst queer und neurodivergent, hat Religionswissenschaften studiert, was man dem Weltenbau auf die bestmögliche Weise anliest. Für mich nicht nur, aber definitiv auch wegen der mythologischen Verankerungen der kleinsten Erzähldetails ein Highlight aus dem letzten Jahr, das ich gern auf den Shortlists aller Phantastikpreise gesehen hätte!

Aus der Feder von Annette Juretzki stammt auch die Kurzgeschichte „Nebelflor“ in Ausgabe 1 von Queer*Welten.

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Ankündigung Ausgabe 4

Ausgabe 4 erscheint am 25.02.2021.
Ihr könnt sie bereits vorbestellen!

Die nächste Ausgabe von Queer*Welten ist aktuell kurz vor dem Layout und erscheint am 25.02.2021.

Das Cover von Rilana Blumenstiel haben wir euch schon vorgestellt. Heute erfahrt ihr, welche Texte euch in Ausgabe 4 erwarten.

Die drei Kurzgeschichten führen euch diesmal zu einer magischen Prüfung, in eine Raumstation und zu einer absurd-komischen transdimensionalen Zeitreise.

Im Raum steht die Wut von Teresa Teske ist eine Science-Fiction-Geschichte über Flucht, Ausgrenzung und Hoffnung. Die Beamtin einer Zollstation trifft auf die unerfahrene Ya’ai, in deren Raumschiff sich etwas verbirgt, von dem niemand finden darf.

Von Jasper Nicolaisen stammt die komisch-absurde Geschichte Ritterchen Vulva. Es geht um Schlangen, Meerschweinchen, den Weltuntergang und die Kraft kleiner Momente.

Angesicht zu Angesicht von Tristan Lánstad ist eine Fantasy-Geschichte über eine magische Prüfung, in der ein Spiegel bezwungen werden muss und sich die Hauptfigur gleichzeitig fragen muss, wer sie eigentlich sein möchte.

Im Essaybeitrag Die Angst vor der Cancel Culture wirft Elea Brandt einen Blick auf den gleichnamigen Begriff, erklärt, was es damit auf sich hat, was es eigentlich heißen soll „gecancelt“ zu werden und welche Strukturen wirklich Stimmen zum Schweigen bringen.

Außerdem gibt es natürlich wie immer unseren Queertalsbericht mit Lesetipps und Hinweisen auf (Online-)Veranstaltungen.

Ihr könnt Ausgabe 4 schon jetzt als Heft oder als Ebook vorbestellen. Der Preis liegt wieder bei € 7,99 Für das Heft und € 5,99 für die elektronische Ausgabe. Außerdem könnt ihr Queer*Welten auch abonnieren. Und wenn euch das Cover von Ausgabe 4 gefällt: Das gibt es auch als Poster.

Oh, und bitte nicht vergessen: Wir suchen Dich! Um genau zu sein, suchen wir DEINE Kurzgeschichte oder DEIN Essay; wir kümmern uns ab jetzt auch schon um die Inhalte von Ausgabe 5.

#HoffnungSpenden 2020 – Ein kleiner Abschlussbericht

Wie schon im letzten Jahr hat sich Queer*Welten mit verschiedenen deutschsprachigen Autor*innen und Verlagen zusammengetan, um zum Ende des Jahres hin Spenden für einen guten Zweck zu sammeln und dafür Buchpakete zu verlosen. Die Aktion #HoffnungSpenden lief vom 15.11.2020 bis 12.12.2020 und ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Gewinner*innen wurden ausgelost und benachrichtigt, die Gewinne verteilt und die ersten Päckchen sind schon auf die Reise gegangen.

2019 haben wir das Charity-Gewinnspiel zum ersten Mal ins Leben gerufen. Umso schöner ist es, dass es im Jahr 2020 nicht nur zum zweiten Mal stattfinden konnte, sondern sogar gewachsen ist: Es gab mehr Buchpakete, mehr Organisationen zur Auswahl und auch mehr Spenden. Das freut uns sehr.

Zum Abschluss der Aktion möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Bei allen Autor*innen und Verlagen, die Päckchen gestiftet und die Aktion fleißig überall geteilt haben. Und natürlich bei allen, die mitgemacht und gespendet haben und oft neben ihrem Spendennachweis noch nette Worte und Lob für die Aktion mitgeschickt haben. Vielen Dank an euch alle! Ein besonderes Dankeschön geht außerdem an Tino Falke, der einen großen Teil der Organisation übernommen hat.

Wir freuen uns außerdem, dass wieder der Großteil der Spender*innen an der anonymen Umfrage zum Abschluss teilgenommen hat, sodass wir verkünden können, wie viel Geld zusammengekommen ist und wohin es gespendet wurde.

Wir haben die Liste der Organisationen dieses Jahr um drei weitere ergänzt. Es gab damit sieben Organisationen zur Wahl, und keine von ihnen ist leer ausgegangen:

Einige der Autor*innen haben nicht nur Buchpakete zur Verfügung gestellt, sondern auch selbst noch etwas in den Spendentopf gepackt. Damit können wir freudig eine Gesamtsumme an Spenden von

€ 1.222,00

verkünden. Danke an alle für ihre großzügigen Spenden! Wir finden, für einen Zusammenschluss von Phantastik-Autor*innen und nischigen Verlagen ist das doch wirklich eine Zahl, auf die wir stolz sein können.

Allen, die ein Paket gewonnen haben, wünschen wir ganz viel Spaß damit! Und denkt daran, falls ihr Autor*in oder Verlag glücklich machen wollt, dann teilt doch den Inhalt des Pakets auf Social Media, redet darüber, wie euch der Inhalt gefallen hat oder schreibt gar eine kleine Rezension dazu.

Wir von Queer*Welten machen jetzt auch ein bisschen Jahresend-Pause, ehe wir dann im Januar neu mit den letzten Arbeiten aus Ausgabe 4 und den ersten Handgriffen an Ausgabe 5 starten. Ausgabe 4 wird am 18.02.2021 erscheinen und ihr könnt sie bereits vorbestellen.

Wir wünschen euch allen, dass ihr trotz der Umstände schöne, gemütliche und ruhige freie Tage habt. Passt auf euch auf.

Euer Queer*Welten-Team

Queer*Welten 4 – Das Cover

Für Queer*Welten 4 hat Rilana Blumenstiel eine Kugelschreiberzeichnung auf Papier angefertigt. Die Illustration gibt es auch als auf 50 Exemplare limitierten Print.

Über Rilana Blumenstiel

Rilana Blumenstiel ist 1989 in Braunschweig geboren.
Sie liebt Reisen, Malen, Zeichnen, guten Wein, Männer und Frauen.
Als gelernte Modedesignerin und Schneiderin entwarf sie einige Jahre Westen, allerdings wäre sie lieber Bühnenmalerin oder Entwicklungshelferin.

Welten zu erschaffen, ganz im Stil von Wimmelbildern in denen es viel zu entdecken gibt, ist für sie eine der schönsten Aufgaben.
Noch hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben das die Menschen bald eine Globale Beziehung zu einander haben.

Ihr findet Rilana auf Facebook.

Ausgabe 4 ist ab sofort vorbestellbar und erscheint am 18. Februar 2021!